Birkenstock hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 mit einem kräftigen Gewinnplus abgeschlossen. Der Ergebnis je Aktie kletterte auf 0,27 Euro – mehr als doppelt so hoch wie die 0,11 Euro aus dem Vorjahreszeitraum. Damit übertraf der Schuhhersteller auch die Analystenerwartungen von 0,259 Euro je Aktie.

Der Umsatz legte im Berichtszeitraum auf 401,90 Millionen Euro zu, verglichen mit 361,72 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Auch hier schlug sich Birkenstock minimal besser als von Experten erwartet, die mit 401,8 Millionen Euro gerechnet hatten.

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Jahresprognose bestätigt – trotz Gegenwind

Das Unternehmen bekräftigte seine Guidance für das Gesamtjahr 2026. Birkenstock erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent in konstanter Währung, was einem berichteten Umsatz von 2,30 bis 2,35 Milliarden Euro entspricht. Das währungsbereinigte Wachstum liegt damit bei 10 bis 12 Prozent.

Allerdings rechnet das Management mit Belastungen: Währungseffekte dürften rund 300 bis 350 Basispunkte drücken, basierend auf einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,17 Euro je Dollar. Hinzu kommen etwa 100 Basispunkte Gegenwind durch höhere Zölle – ein Thema, das in Zeiten zunehmender Handelsspannungen an Brisanz gewinnt.

Margen unter Druck

Die adjustierte Bruttomarge soll zwischen 57,0 und 57,5 Prozent liegen. Auch hier schlagen Währungseffekte und Zölle mit jeweils 100 Basispunkten zu Buche. Beim adjustierten EBITDA peilt Birkenstock mindestens 700 Millionen Euro an, was einer Marge von 30,0 bis 30,5 Prozent entspricht – ebenfalls belastet durch Währung und Zölle.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll sich auf 1,90 bis 2,05 Euro belaufen, wobei Währungseffekte mit etwa 0,15 bis 0,20 Euro je Aktie zu Buche schlagen. Die effektive Steuerquote wird mit 26 bis 28 Prozent veranschlagt.

Expansion und Aktienrückkauf geplant

Birkenstock will im laufenden Geschäftsjahr rund 40 neue Einzelhandelsgeschäfte weltweit eröffnen und plant Investitionen in Höhe von 110 bis 130 Millionen Euro. Zudem beabsichtigt das Unternehmen, eigene Aktien im Wert von 200 Millionen Dollar zurückzukaufen – vorbehaltlich der Marktbedingungen.

Die angestrebte Nettoverschuldung zum 30. September 2026 liegt bei dem 1,3- bis 1,4-fachen des EBITDA, wobei potenzielle Aktienrückkäufe noch nicht eingerechnet sind.

An der New York Stock Exchange reagierte die Birkenstock-Aktie am Mittwoch zeitweise mit einem Rückgang von 2,4 Prozent auf 38,92 Dollar. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag legte das Papier jedoch wieder leicht um 0,12 Prozent auf 40,05 Dollar zu.

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