BioNTech Aktie: Kehrtwende geschafft?
Lange stand BioNTech für den COVID-Impfstoff – und für die Frage, wie es danach weitergeht. Jetzt liefert das Mainzer Biotech-Unternehmen erste konkrete Antworten: Mit einem spektakulären Deal, deutlich erhöhter Umsatzprognose und vielversprechenden Krebsmedikamenten. Ist der Wandel vom Pandemie-Gewinner zum Onkologie-Player tatsächlich gelungen?
11 Milliarden Dollar für den Keytruda-Jäger
Das Herzstück der Neuausrichtung ist eine Mega-Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb. Insgesamt könnten bis zu 11,1 Milliarden Dollar über die gesamte Laufzeit fließen – allein 700 Millionen Dollar davon landeten bereits im dritten Quartal auf dem BioNTech-Konto. Im Zentrum steht das Krebsmedikament Pumitamig (BNT327), das direkt gegen Mercks Blockbuster Keytruda antreten soll.
Die ersten Daten machen Hoffnung: In einer Phase-2-Studie bei kleinzelligem Lungenkrebs zeigte Pumitamig ermutigende Wirksamkeit bei handhabbaren Nebenwirkungen. Bereits im ersten Halbjahr 2026 will BioNTech weitere zulassungsrelevante Studien starten – unter anderem bei Darm- und Magenkrebs.
Prognose um 25 Prozent nach oben
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Umsätze im dritten Quartal 2025 kletterten um 22 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro. Daraufhin hob BioNTech die Jahresprognose drastisch an – von zuvor maximal 2,2 Milliarden Euro auf nun bis zu 2,8 Milliarden Euro. Eine Erhöhung um über 25 Prozent.
Gleichzeitig senkte das Unternehmen die Kostenschätzungen für Forschung, Entwicklung und Verwaltung. Der Nettoverlust im dritten Quartal fiel mit 28,7 Millionen Euro moderat aus – vor allem angesichts der massiven Investitionen in die Onkologie-Pipeline.
Analysten sehen Potenzial – trotz Kursabstand
Mit einer Liquidität von 16,7 Milliarden Euro verfügt BioNTech über ausreichend Feuerkraft für die strategische Transformation. Analysten zeigen sich zuversichtlich: H.C. Wainwright hob das Kursziel von 136 auf 140 Dollar an, das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei knapp 134 Dollar.
Während der COVID-Impfstoff weiterhin Umsätze generiert – wenn auch mit gedämpften Erwartungen für die Saison 2025/2026 –, rückt die Onkologie immer stärker in den Vordergrund. Die Frage ist nicht mehr, ob BioNTech den Wandel schafft, sondern wie schnell.
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