Die Aktie des Fleischersatz-Spezialisten hat am Freitag eine psychologisch verheerende Grenze unterschritten und notiert nun unter einem US-Dollar. Während der Kurs damit faktisch Penny-Stock-Status erreicht, versucht das Management die Flucht nach vorn – allerdings nicht mit neuen Burgern, sondern mit einem überraschenden Vorstoß in ein völlig fremdes Marktsegment.

Flucht in neue Märkte

Mit der Einführung von „Beyond Immerse“ betritt das Unternehmen Neuland. Der am 15. Januar vorgestellte pflanzliche Proteindrink markiert den ersten Ausflug außerhalb der klassischen Fleischalternativen. Das Produkt, das zunächst ausschließlich über den Online-Handel vertrieben wird, zielt auf den Trend zu funktionellen Getränken ab. Marktbeobachter werten diesen Schritt als direkte Reaktion auf die anhaltende Absatzschwäche im Kerngeschäft, wenngleich der rein digitale Vertrieb die Reichweite zunächst einschränkt.

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Prekäre Chartlage

Die Finanzmärkte reagierten mit Skepsis auf die jüngsten Entwicklungen. Mit einem Schlusskurs von 0,99 US-Dollar am Freitag rutschte das Papier unter die kritische Ein-Dollar-Marke. Ein dauerhaftes Verharren auf diesem Niveau bürgt das Risiko, die Listungsanforderungen der großen US-Börsen zu verletzen. Die Marktkapitalisierung ist mittlerweile auf rund 447 Millionen US-Dollar geschrumpft, während der Kurs gefährlich nahe am 52-Wochen-Tief von 0,50 US-Dollar notiert – Welten entfernt vom Jahreshoch bei 7,69 US-Dollar.

Rote Zahlen belasten

Der strategische Schwenk zu Getränken findet vor dem Hintergrund angespannter Finanzen statt. Im letzten Berichtsquartal verfehlte das Unternehmen die Gewinnerwartungen mit einem Verlust von 0,47 US-Dollar je Aktie deutlich (Prognose: -0,43 US-Dollar). Zwar lag der Umsatz mit 70,2 Millionen US-Dollar leicht über den Schätzungen, doch die Profitabilität bleibt in weiter Ferne. Erst am 12. Januar wurden zudem Maßnahmen zum Schutz der Anleihegläubiger implementiert, was den Fokus auf die fragile Bilanzstruktur unterstreicht.

Für Anleger konzentriert sich nun alles auf die Frage, ob die Diversifizierung in den Getränkemarkt kurzfristig Cashflow generieren kann oder ein Nischenexperiment bleibt. Angesichts der Stagnation unter der Ein-Dollar-Marke steht das Management unter massivem Zugzwang, zeitnah greifbare Ergebnisse für einen Turnaround zu liefern.

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