Beiersdorf Aktie: Frisches Kapital, vorsichtiger Optimismus
Hundert Millionen Euro für Start-ups und neue Technologien — Beiersdorf verdoppelt seinen Corporate-Venture-Capital-Fonds und setzt damit ein klares Zeichen in einer Phase, in der die Aktie deutlich unter Druck steht. Gleichzeitig dreht UBS die Bewertung nach oben. Ein echter Stimmungswandel ist das allerdings noch nicht.
Innovations-Offensive mit 100-Millionen-Fonds
Der neue „Skin Care Innovation Fund" bündelt Investitionen in Life Sciences, Biotechnologie, Nachhaltigkeit sowie KI-gestützte Hautpflegetechnologien. Das Management knüpft damit an die 2020 gestarteten Venture-Capital-Aktivitäten an und erhöht das Kapital auf 100 Millionen Euro. Ziel ist es, über externe Partnerschaften schneller an wissenschaftlich fundierte Innovationen zu gelangen — und so organisches Wachstum mittelfristig abzusichern.
Ob das Timing bewusst gewählt ist, lässt sich nicht sagen. Fest steht: Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 17 Prozent verloren, auf Zwölfmonatssicht sogar fast 36 Prozent. Der Kurs bewegt sich knapp über dem 52-Wochen-Tief von 72,84 Euro.
UBS dreht, Jefferies bleibt skeptisch
Genau diese Kursschwäche veranlasste UBS-Analyst Guillaume Delmas am Dienstag zur Hochstufung von „Sell" auf „Neutral". Das Abwärtspotenzial sei weitgehend eingepreist, ein bescheidenes Aufwärtspotenzial nun vorhanden — allerdings senkte UBS das Kursziel gleichzeitig von 90 auf 80 Euro und signalisiert damit keine Begeisterung für die kurzfristigen Wachstumsaussichten.
Jefferies bleibt bei „Hold" und kappte das Kursziel leicht auf 86 Euro. Beide Häuser verweisen auf die Kernmarke Nivea, die weitere positive Impulse liefern müsste, um eine optimistischere Einschätzung zu tragen.
Quartalszahlen als nächster Prüfstein
Am 21. April veröffentlicht Beiersdorf die Quartalsmitteilung für Januar bis März. UBS erwartet ein schwieriges Umfeld für die Luxussparte La Prairie, während die Dermatologie-Marken Eucerin und Aquaphor weiterhin robust wachsen sollen. Wie stark das Unternehmen ins Jahr gestartet ist, wird der Bericht zeigen — und dürfte auch entscheiden, ob die jüngste Stabilisierung rund um 76 Euro Bestand hat.
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