Industrieunternehmen suchen gezielt nach Alternativen zu chinesischen Seltenen Erden. Arafura Rare Earths positioniert sich in diesem strategischen Engpass als zukünftiger Lieferant. Mit der Ernennung des Ingenieursdienstleisters Hatch für das Nolans-Projekt in Australien macht das Unternehmen nun einen konkreten Schritt in Richtung Bauphase.

Strategische Bedeutung für den Weltmarkt

Das Nolans-Projekt im Northern Territory umfasst eine neue Mine samt integrierter Raffinerie. Sobald die Anlage unter Volllast läuft, sollen jährlich rund 4.440 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) produziert werden. Dieses Material ist unverzichtbar für die Herstellung von Hochleistungsmagneten, die in Elektroautos und Windkraftanlagen zum Einsatz kommen.

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Mit dieser Menge könnte Arafura etwa vier Prozent des weltweiten NdPr-Bedarfs decken. Namhafte Abnehmer wie Hyundai, Kia und Siemens Gamesa sowie der Rohstoffhändler Traxys haben sich bereits über Lieferverträge positioniert, um ihre Lieferketten zu diversifizieren.

Integrierte Wertschöpfungskette

Australien fördert den heimischen Aufbau von Verarbeitungskapazitäten für kritische Mineralien aktiv. Das Nolans-Projekt gilt dabei als die technisch anspruchsvollste Entwicklung des Landes, da es die gesamte Kette vom Abbau bis zum fertigen Oxid abdeckt. Die Ressourcenbasis beläuft sich auf 56 Millionen Tonnen. Der NdPr-Anteil liegt bei 26,4 Prozent der gesamten Seltenen Erden in der Lagerstätte.

Neben den Hauptprodukten plant Arafura den Verkauf von Phosphorsäure als Nebenprodukt. Diese zweigleisige Einnahmestruktur soll die Produktionskosten senken und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Anlage stärken.

Mit Hatch als Partner für das Engineering, Procurement und Construction Management (EPCM) liegt der Fokus nun auf der baulichen Umsetzung. Der Produktionsstart ist für die zweite Jahreshälfte 2029 angesetzt. Bei einer veranschlagten Lebensdauer der Mine von 38 Jahren und möglichen Erweiterungen in einer zweiten Projektphase schafft das Unternehmen damit die technologische und infrastrukturelle Grundlage für eine langfristige Rohstoffversorgung.

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