Während die BayWa AG noch mitten in der Restrukturierung steckt, setzt der angeschlagene Konzern ein Signal: Fast acht Millionen Euro fließen in zwei bayerische Standorte. Die Investitionen zeigen, dass das Unternehmen trotz der schweren Krise am Kerngeschäft festhält – und an einer Zukunft im Baustoffhandel arbeitet.

Millionen für Pocking und Ansbach

In Pocking entsteht für rund 6,2 Millionen Euro ein komplett neuer Baustoff-Betrieb. Der Standort war im Mai 2024 durch einen Brand zerstört worden. Nun plant die BayWa dort eine moderne Lagerhalle, ein neues Büro- und Verkaufsgebäude sowie eine überdachte Ladezone.

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Weitere 1,7 Millionen Euro investiert der Konzern am Standort Ansbach. Dort wird ein ehemaliges Autohaus zum Baustoff-Zentrum umgebaut. Die gesamte Fläche wächst dadurch auf rund 15.750 Quadratmeter. Beide Projekte wurden am gestrigen Montag bekanntgegeben.

Investitionen trotz Sparkurs

Die Ausgaben wirken auf den ersten Blick widersprüchlich: Die BayWa hatte nach massiven Verlusten im Geschäftsjahr 2024 einen strikten Sparkurs eingeschlagen. Besonders die Energietochter BayWa r.e. hatte dem Konzern erhebliche Probleme bereitet und Verhandlungen mit Finanzierungspartnern erzwungen.

Dennoch setzt das Management gezielt auf Modernisierung im Baustoffhandel. Die Botschaft: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Bausektor will die BayWa gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die optimierten Abläufe an den beiden Standorten sollen helfen, Marktanteile langfristig zu sichern.

Die Investitionen zeigen, dass die BayWa ihr Kerngeschäft nicht aufgibt – sondern gezielt in die Zukunftsfähigkeit strategisch wichtiger Standorte investiert. Ob dieser Balanceakt zwischen Sparen und Investieren gelingt, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.

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