Der Sanierungsfahrplan bis 2028 sollte BayWa Stabilität geben – doch jetzt gerät ausgerechnet das Rettungskonzept selbst ins Rutschen. Der Vorstand warnt vor „erheblichen“ Abweichungen bei der Tochter BayWa r.e. und spricht mit Geldgebern und Hauptaktionären über Anpassungen. Fast zeitgleich treten drei Aufsichtsräte zurück.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Auslöser: Deutliche Planabweichungen bei BayWa r.e. aufgrund der aktuellen Marktlage
- Konsequenz: Tragfähigkeit des Sanierungskonzepts bis 2028 wird infrage gestellt
- Reaktion: „Vorsorgliche“ Gespräche mit Finanzierungspartnern und Hauptaktionären
- Personalien: Drei Aufsichtsratsmitglieder treten zurück
- Kurs: Aktie nach den Nachrichten unter 3,20 Euro

Warum BayWa nachverhandeln muss

Nach Angaben des Vorstands liegt der Geschäftsverlauf der BayWa r.e. erheblich neben der bisherigen Planung. Begründet wird das mit der aktuellen Marktlage. Die Abweichungen fallen offenbar so stark aus, dass sie nicht nur ein Teilproblem darstellen: Sie stellen die Tragfähigkeit des gesamten Sanierungskonzepts infrage, das eine Stabilisierung bis 2028 vorsah.

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Darum hat das Management „vorsorglich“ Gespräche mit Finanzierungspartnern und den Hauptaktionären aufgenommen. Ziel ist eine Anpassung des bestehenden Konzepts an die verschlechterten Rahmenbedingungen.

Rücktritte im Aufsichtsrat erhöhen den Druck

Nahezu zeitgleich zur Warnung rund um den Sanierungsplan wurde der Rücktritt von drei Aufsichtsratsmitgliedern bekannt. BayWa bestätigt diesen Schritt. Auch ohne weitere Details sendet das ein klares Signal: Im Kontrollgremium bleibt die Lage nicht ohne Konsequenzen.

Kurs bleibt niedrig – Blick richtet sich auf die Verhandlungen

Nach den Nachrichten von Anfang der Woche verharrte die Aktie laut Bericht auf niedrigem Niveau. Die Meldung sorgt für neue Unsicherheit, weil der Sanierungsplan zuvor eigentlich Stabilität signalisieren sollte.

Kann BayWa das Sanierungskonzept unter den neuen Marktbedingungen noch tragen? Genau darum dürften sich die nächsten Wochen drehen: Entscheidend wird der Ausgang der Gespräche mit Gläubigern, Finanzierungspartnern und Hauptaktionären – und ob am Ende ein angepasstes, weiterhin tragfähiges Konzept für den Weg bis 2028 steht.

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