Während das operative Geschäft von Bayer überraschend stark läuft, zieht ein Milliarden-Grab in den USA den Konzern immer tiefer in den Abgrund. Die toxische Mischung aus brillanten Quartalszahlen und explodierenden Klagekosten stellt Anleger vor eine schwierige Frage: Kann sich der DAX-Riese jemals von den Altlasten der Monsanto-Übernahme befreien?

Operativer Triumph wird zur Nebensache

Eigentlich lieferte Bayer im dritten Quartal eine Glanzleistung ab: Das bereinigte operative Ergebnis schoss um 21 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro empor und übertraf die Analystenerwartungen von 1,28 Milliarden Euro deutlich. Selbst der Umsatz kletterte auf 9,7 Milliarden Euro.

Doch dieser operative Erfolg verpufft im Schatten der Monsanto-Erblast. Die Rückstellungen für Glyphosat- und PCB-Klagen fressen die Gewinne buchstäblich auf – und die finanzielle Belastung wächst ins Unermessliche.

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Milliarden-Schock aus den USA

Die eigentliche Hiobsbotschaft für Anleger kommt aus den USA: Bayer muss die erwarteten Sonderbelastungen für 2025 massiv nach oben korrigieren. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • Allein im dritten Quartal fraßen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten fast eine Milliarde Euro
  • Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Bayer nun mit 3,5 bis 4 Milliarden Euro Sonderbelastungen
  • Das ist rund eine Milliarde Euro mehr als bisher veranschlagt

Während das Management die operative Jahresprognose bestätigt, dominieren die explodierenden Rechtskosten die Anlegerwahrnehmung. Die Aktie notiert zwar nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 29,77 Euro, doch die fundamentale Belastung wächst stetig.

Pharma-Pipeline blutet aus

Doch damit nicht genug: Parallel zu den Klagerisiken zeigt sich auch im Zukunftsfeld Pharma ein beunruhigender Trend. Bayer strich kürzlich vier Krebsmedikament-Kandidaten aus der frühen Forschungs-Pipeline. Dieser Schritt wirft ernste Fragen zur langfristigen Wachstumsperspektive auf – insbesondere da das Patent für den Blockbuster Xarelto demnächst ausläuft.

Kann Bayer diesen Gift-Cocktail aus Klagewellen und schwächelnder Pipeline überhaupt verdauen? Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Das operative Geschäft läuft brillant, doch die Altlasten drohen den gesamten Konzern zu ersticken.

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