Solana: Bullen schlagen zu
Solana steht unter Druck – der Kurs gibt nach, die Stimmung ist angespannt. Doch unter der Oberfläche passiert etwas anderes: Großinvestoren kaufen massiv zu. Über eine Million SOL sind in den letzten drei Tagen von den Börsen abgeflossen. Ein Zeichen der Schwäche? Oder kalkulierte Positionierung für die nächste Phase?
Millionen-Abfluss von den Börsen
Die Zahlen sind eindeutig: Laut Daten von AMBCrypto wurden in den vergangenen 72 Stunden rund 1,077 Millionen SOL von zentralisierten Handelsplattformen abgezogen. Das entspricht einem Gegenwert von über 90 Millionen US-Dollar zum aktuellen Kurs.
Solche Bewegungen sind selten zufällig. Wenn große Mengen einer Kryptowährung die Börsen verlassen, wandern sie typischerweise in Cold Wallets – ein klassisches Zeichen für langfristiges Halten statt kurzfristigen Verkaufsdruck. Der Abfluss reduziert das verfügbare Angebot auf der Verkaufsseite erheblich und könnte weitere Kursrückgänge abfedern, sofern die Nachfrage stabil bleibt.
AMBCrypto wertet die Bewegung nicht als Panikreaktion, sondern als "strategische Neupositionierung" durch Marktteilnehmer.
Der Kurs gibt nach – vorerst
Die unmittelbare Preisentwicklung steht im Kontrast zur On-Chain-Aktivität. Solana handelt aktuell bei rund 84,50 US-Dollar und verlor in den vergangenen 24 Stunden knapp 4,4 Prozent. Das Handelsvolumen liegt bei etwa 3,9 Milliarden US-Dollar.
Entscheidend ist nun die Marke bei 78,50 US-Dollar. Analysten betrachten dieses Level als zentrale Verteidigungslinie. Ein Bruch nach unten würde die bearishe Struktur verstärken. Hält die Unterstützung jedoch, könnte das reduzierte Angebot auf den Börsen als Stabilisator wirken – vorausgesetzt, die Käuferseite kehrt zurück.
Zwischen Makrodruck und Überzeugung
Der Abwärtstrend ist kein Einzelfall. Seit Jahresanfang 2026 steht Solana unter dem Eindruck eines allgemein risikoaversen Marktumfelds. IG International verwies Anfang Februar auf „Makro-Risk-off-Sentiment" und Leverage-Abbau als Haupttreiber der Volatilität.
Doch während die Chartstruktur kurzfristig bärisch bleibt, signalisiert der Abzug von über einer Million SOL das Gegenteil: Langfristige Halter bleiben offenbar bei ihrer Überzeugung. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die 78,50-Dollar-Marke hält – und ob aus dem Angebotsschock am Ende ein Preisboden wird.
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