Bayer-Aktie: Das war ein Wunder!
Nicht das Tagesgeschäft bestimmt derzeit den Kurs von Bayer, sondern eine juristische Grundsatzfrage. Mit der Entscheidung des US Supreme Court, einen Glyphosat-Fall anzunehmen, verschiebt sich der Blick weg von Einzelfällen hin zur grundsätzlichen Haftungsfrage. Dieser Schritt verändert die Wahrnehmung des Konzerns und spiegelt sich direkt im Kurs wider.
Die Aktie erreichte zuletzt 44,60 Euro und gewann am Freitag 2,21 %. Auf Wochensicht stand nach einer schwächeren Phase dennoch ein Ergebnis von in etwa +/- 0. Der generelle Anstieg folgt auf eine außergewöhnlich starke Phase seit dem Spätherbst, in der sich der Kurs mehr als verdoppelte. Innerhalb eines Jahres ergibt sich eine Steigerung von über 107 %, was den Titel in eine neue Bewertungszone geführt hat.
Kern der juristischen Diskussion bleibt das Prinzip der sogenannten bundesrechtlichen Vorrangstellung. Bayer argumentiert seit Jahren, dass eine Zulassung durch die US-Umweltbehörde Klagen einzelner Bundesstaaten ausschließen muss. Sollte das Gericht dieser Sicht folgen, würde sich die rechtliche Angriffsfläche deutlich verkleinern. Der Markt hat diese Möglichkeit bereits eingepreist und Risiken neu gewichtet.
Bayer: Mehrere gute Nachrichten!
Zeitgleich liefert die Pharmasparte sachliche Argumente für die Neubewertung. Die Vergabe des Orphan-Drug-Status an OpCT-001 bringt regulatorische Vorteile und verlängerte Exklusivität in den USA. Das Projekt richtet sich gegen eine seltene Netzhauterkrankung und erweitert das Bild der Pipeline über klassische Blockbuster hinaus. Der Schritt zeigt, dass die Forschungsaktivitäten messbare Fortschritte erzielen.
Technische Kennzahlen zeichnen ein Bild großer Ausschläge. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt mehr als 50 %, was die Stärke der Bewegung unterstreicht. Auch der GD100 ist weit überschritten. Das sind sehr gute Vorzeichen für die Bayer.
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