Am Ende der Handelswoche konnte sich die Aktie von Bayer aus Leverkusen weiterhin nicht halten. Die Notierungen gaben um rund 4 % nach. Die Aktie hat damit einen Schlusskurs in Höhe von 36,25 Euro erreicht. Schon zu Beginn der Woche war es schlecht losgegangen. Die Notierungen meldeten am Montag noch einen Verlust von 3,59 % und am Dienstag einen sehr viel stärkeren Rücksetzer um gleich -6,25 %.

Damit näherte sich die Aktie von Bayer bedrohlich wichtigen Trendindikatoren. Es fehlt noch ein weiterer Rücksetzer in Höhe von wenigen Cent, dann wäre auch die 100-Tage-Linie erreicht. Insofern sind die jüngsten Entwicklungen durchaus bedeutend. In den zurückliegenden vier Wochen hat das Papier mittlerweile sogar über 20 % verloren, nachdem die Aktie zwischenzeitlich sogar über die Marke von 50 Euro auszubrechen schien. Analysten hatten ihre Kursziele sie auch immer weiter nach oben geschoben.

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Damit haben wohl auch die Analysten bei der Aktie von Bayer nicht mehr gerechnet

Jetzt hat Bayer wohl in erster Linie deshalb deutlich abgegeben, weil klar ist, dass die Vereinbarungen zum Thema Glyphosat mit einigen Klärungen nicht unbedingt halten müssen. Die Kläger wollen versuchen, den gefundenen Kompromiss, der unter anderem auch zu Rückstellungen in Höhe von 7,25 Milliarden Euro führt, zumindest etwas zu verschieben.

D.h., das Thema ist noch nicht vollständig vom Tisch. Hier war Euphorie nach entsprechenden Gerichtsurteilen zu sehen. Die kann sich nicht mehr halten und dies scheint das große Thema für die Leverkusener zu sein.

Die wirtschaftliche Entwicklung ist ansonsten offensichtlich relativ stabil.

Technische Analysten verweisen wie beschrieben darauf, dass der aktuell noch immer gültige Aufwärtstrend in den kommenden Wochen sicherlich auf dem Prüfstand steht. Möglicherweise haben allerdings auch die Rahmenbedingungen derzeit eine Rolle gespielt. Denn immerhin ist die Barriere eines der Unternehmen, die auch aus dem Iran Rohstoffe beziehen könnten, die jetzt ggf. ausbleiben werden, recht hoch. Analysten sind am Ende wohl dennoch zuversichtlich.

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