Bayer ist zuletzt deutlich schwächer geworden. Am Freitag war es um -1,6 % abwärts gegangen. Die Aktie erreichte einen Kurs von nur noch 38,40 Euro. Zuvor war die Hoffnung aufgetaucht, der Wert könnte in den Aufwärtstrend übergehen, den Charttechniker nun erst vergeben würden, wenn die Marke von 40 Euro erneut überwunden würde.

Problem Glyphosat

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer arbeitet weiter an der juristischen Aufarbeitung der Glyphosat-Verfahren in den USA. Ein zentraler Schritt ist ein Vergleichsvorschlag im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter Roundup, der einen großen Teil der offenen Klagen bündeln soll. Während der Rechtskomplex weiterhin die Entwicklung dominiert, reagiert die Börse zuletzt zurückhaltend.

Ein US-Gericht im Bundesstaat Missouri hat einen Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar vorläufig genehmigt. Der Plan soll bestehende und künftige Ansprüche von Klägern abdecken, die nach dem Einsatz von Roundup an Non-Hodgkin-Lymphomen erkrankt seien. Bestandteil des Konzepts ist eine erste Einzahlung von 500 Millionen Dollar in einen speziellen Entschädigungsfonds.

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Trotz dieses Fortschritts bleibt die juristische Lage komplex. Rund 65.000 offene Ansprüche bestehen weiterhin. Mehrere Kanzleien, die etwa 20.000 potenzielle Mitglieder vertreten, äußerten bereits Kritik an der vorgesehenen Haftungsregelung innerhalb des Vergleichs. Bayer behält sich zudem ausdrücklich vor, die Vereinbarung wieder aufzuheben, falls die Beteiligung der Kläger zu niedrig ausfällt.

Parallel zu diesem Verfahren rückt ein weiterer Termin in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Am 27. April wird der US Supreme Court mündliche Argumente zu der Frage anhören, ob Klagen wegen angeblich fehlender Warnhinweise durch Bundesrecht ausgeschlossen werden können. Eine Entscheidung wird für die zweite Junihälfte erwartet.

Noch ist wirtschaftlich zwar ein Erfolg zu vermelden. Mit einem KGV von rund 31 für das laufende Jahr jedoch sind auch hier noch Hemmnisse zu sehen. Die Aktie tut sich schwer, heißt es.

Andererseits sind Analysten derzeit noch hoffnungsfroh. Deutlich mehr als 10 % seien möglich.

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