BASF Aktie: Aufbruch ohne Durchbruch?
Der Chemiekonzern verzeichnet Kursverluste nach Verkauf von Nordlicht-Anteilen und negativer Analysteneinschätzung von JPMorgan bei stabiler Dividendenplanung.
Die BASF SE hat am 25. März 2025 den Verkauf ihrer 49-prozentigen Beteiligung an den Nordlicht-Windparkprojekten in der deutschen Nordsee an den schwedischen Energieversorger Vattenfall angekündigt. Die Aktie des Chemiekonzerns schloss am vergangenen Freitag bei 47,47 Euro und verzeichnete damit einen Wochenverlust von knapp 6 Prozent.
Die Transaktion mit Vattenfall führt zu einem nicht zahlungswirksamen Verlust von etwa 300 Millionen Euro, der im ersten Quartal 2025 verbucht wird. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der das Unternehmen mit verschiedenen Marktherausforderungen konfrontiert ist, was sich auch in der aktuellen Kursperformance widerspiegelt. Vom 52-Wochen-Hoch von 54,41 Euro, das Anfang April 2024 erreicht wurde, liegt die Aktie mittlerweile fast 13 Prozent entfernt.
Herabstufung durch JPMorgan belastet Aktienkurs
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Zusätzlich zum Verkauf der Windparkanteile sorgte eine Analysteneinschätzung für Druck auf den Kurs. Die US-Bank JPMorgan stufte die BASF-Aktie am 27. März 2025 von "Neutral" auf "Underweight" herab und reduzierte gleichzeitig ihr Kursziel von 52 auf 45 Euro. Als Begründung führten die Analysten enttäuschende Nachfragerückgänge in den USA sowie ein schwaches europäisches Geschäft an. Lediglich in China konnte eine relative Verbesserung festgestellt werden.
Die Aktie notiert derzeit etwa 3,25 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 49,07 Euro, hat sich allerdings vom 52-Wochen-Tief bei 41,01 Euro, das Anfang August 2024 erreicht wurde, um fast 16 Prozent erholt. Über einen Zeitraum von 12 Monaten verzeichnet das Papier einen Wertverlust von rund 10 Prozent, während es seit Jahresbeginn mit einem Plus von 11,65 Prozent aufwarten kann.
Dividendenausschüttung und Hauptversammlung
Trotz der aktuellen Herausforderungen plant BASF für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von 2,25 Euro je Aktie auszuschütten. Die Hauptversammlung, auf der unter anderem über diesen Vorschlag abgestimmt werden soll, findet am 2. Mai 2025 als virtuelle Veranstaltung statt.
Die Volatilität der BASF-Aktie liegt bei einem annualisierten Wert von 36,37 Prozent für die letzten 30 Tage. Der RSI-Wert von 39,7 deutet auf eine aktuell weder überkaufte noch überverkaufte Situation hin. Langfristig betrachtet notiert die Aktie knapp 4,5 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt, was auf einen insgesamt positiven Trend im längerfristigen Vergleich hindeutet, trotz der jüngsten Kursrückgänge.
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