Barrick Mining setzt seine Kursrally bereits den fünften Handelstag in Folge fort. Rückenwind kommt vor allem von Rekordständen beim Goldpreis und verbesserten Perspektiven für Kupfer. Auf Zwölf-Monats-Sicht liegt das Plus der Aktie bei über 186 % und damit deutlich über Gesamtmarkt und Branchenumfeld.

Gold auf Rekordniveau

Haupttreiber der Dynamik ist der anhaltende Anstieg des Goldpreises. Spot-Gold legte heute um 1 % auf 4.633,40 US-Dollar je Feinunze zu, nachdem im Tagesverlauf ein neues Allzeithoch von 4.639,42 US-Dollar markiert wurde.

Für Barrick bedeutet das deutlich steigende Margen. Die All-In Sustaining Costs (AISC) von 1.538 US-Dollar je Unze liegen klar unter dem aktuellen Spotpreis. Jede weitere Aufwärtsbewegung beim Goldpreis vergrößert damit den Ergebnispuffer.

Die robuste Goldnachfrage speist sich vor allem aus:

  • zunehmenden geopolitischen Spannungen
  • Erwartungen weiterer Zinssenkungen der US-Notenbank
  • anhaltend hohen Goldkäufen von Zentralbanken
  • Unsicherheit über die künftige US-Handelspolitik unter der Trump-Administration

Kupferstrategie gewinnt an Fahrt

Parallel profitiert Barrick von der schrittweisen Neuausrichtung hin zu mehr Kupfer. Kupfer-Futures notieren derzeit über 6,08 US-Dollar je Pfund – dem höchsten Stand seit mehr als einem Jahr.

Die Kupferproduktion des Konzerns lag in den ersten neun Monaten 2025 um 21 % über dem Vorjahreszeitraum. Wesentlicher Hebel ist die Lumwana-Mine in Sambia, deren Ausstoß um 42 % zulegte.

Die 2023 angekündigte Investition von 2 Milliarden US-Dollar in Lumwana beginnt sich damit auszuzahlen. Die Nachfrage nach Kupfer wird vor allem durch den Ausbau von Infrastruktur für künstliche Intelligenz und die Produktion von Elektrofahrzeugen gestützt.

Geplantes IPO nordamerikanischer Goldwerte

Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt eine mögliche Neuordnung der Goldaktivitäten in Nordamerika. Im Dezember kündigte Barrick an, eine Börsennotierung einer Tochtergesellschaft zu prüfen, in der die wichtigsten nordamerikanischen Gold-Assets gebündelt würden.

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Geplant ist unter anderem:

  • Einbringung der Beteiligung am Nevada Gold Mines Joint Venture
  • Einbindung der Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik
  • Integration der vollständig im Eigentum stehenden Fourmile-Goldentdeckung in Nevada
  • Beibehaltung einer kontrollierenden Mehrheitsbeteiligung durch Barrick nach dem IPO

Der Vorstand hat das Management beauftragt, diese Option bis Anfang 2026 zu untersuchen. Die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 werden am 5. Februar vorgelegt und könnten weitere Hinweise zur Ausgestaltung liefern.

Starke Produktion und Cashflows

Die Ergebnisse des dritten Quartals 2025 unterstreichen die operative Stärke. Die Goldproduktion stieg gegenüber dem Vorquartal um 4 % auf 829.000 Unzen. Bei Kupfer lag die Förderung mit 55.000 Tonnen im Rahmen der Prognose.

Besonders deutlich entwickelten sich die Zahlungsströme:

  • Operativer Cashflow: rund 2,4 Mrd. US-Dollar, plus 105 % im Jahresvergleich
  • Free Cashflow: 1,5 Mrd. US-Dollar nach 444 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal

Zum Quartalsende verfügte Barrick über liquide Mittel von rund 5 Mrd. US-Dollar und damit über einen komfortablen finanziellen Spielraum.

Hohe Aufmerksamkeit bei Privatanlegern

Parallel zur Kursentwicklung hat das Interesse von Privatanlegern stark zugenommen. Die Zahl der Follower auf der Plattform Stocktwits stieg innerhalb eines Jahres um 2.800 %. Die dort gemessene Stimmung hat sich zuletzt von überwiegend positiv auf neutral verschoben, bei weiterhin hohem Nachrichtenaufkommen. Einige kurzfristig orientierte Trader spekulieren auf einen möglichen Ausbruch in Richtung 60 US-Dollar.

Bewertung und Trendbild

Trotz des deutlichen Kursanstiegs bleibt die Bewertung im Branchenvergleich moderat. Auf Basis der erwarteten Gewinne wird die Aktie aktuell mit einem Forward-KGV von rund 12,84 gehandelt und damit mit einem Abschlag von etwa 4,7 % gegenüber dem Branchenschnitt von 13,47.

Die Zacks-Konsensschätzungen sehen das Gewinnwachstum bei 79,4 % für 2025 und 51,4 % für 2026. Charttechnisch notiert die Aktie über ihrer 50-Tage- und 200-Tage-Linie, was den bestehenden Aufwärtstrend bestätigt.

Die nächsten Impulse dürften von den Quartals- und Jahreszahlen Anfang Februar sowie möglichen Konkretisierungen der IPO-Pläne für die nordamerikanischen Gold-Assets ausgehen.

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