Der Goldriese Barrick Gold hat die Märkte überrumpelt – mit Rekord-Cashflows, saftig erhöhter Dividende und einem massiv aufgestockten Aktienrückkaufprogramm. Die Aktie kletterte daraufhin auf ein neues 52-Wochen-Hoch. Doch hinter den Zahlen verbirgt sich mehr: ein Führungswechsel, ein strategischer Kurswechsel – und die Frage, ob das erst der Anfang ist.

Rekordzahlen unter neuem Chef: 274% mehr freier Cashflow

Am Montag, dem 10. November, legte Barrick Mining seine Zahlen für das dritte Quartal vor – und die hatten es in sich. Der operative Cashflow schoss um 82 Prozent auf rekordverdächtige 2,4 Milliarden US-Dollar nach oben. Noch beeindruckender: Der freie Cashflow explodierte regelrecht um 274 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Verantwortlich dafür waren höhere Goldproduktion, niedrigere Kosten und vor allem kräftig gestiegene Goldpreise, die der gesamten Branche 2025 Rückenwind geben.

Die Kernzahlen im Überblick:

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  • Umsatz: 4,1 Milliarden Dollar (+23% zum Vorjahr)
  • Bereinigter Gewinn: 982 Millionen Dollar bzw. 0,58 Dollar je Aktie (Vorjahr: 0,30 Dollar)
  • Nettogewinn: 1,3 Milliarden Dollar bzw. 0,76 Dollar je Aktie

Zwar verfehlte Barrick bei Umsatz und Gewinn je Aktie knapp einige Analystenschätzungen – doch das wurde von der beispiellosen Cashgenerierung mehr als wettgemacht.

Aktionäre profitieren: Dividende um 25% erhöht, Rückkäufe ausgeweitet

Die Reaktion des Managements ließ nicht lange auf sich warten. Der Verwaltungsrat hob die Basisdividende um satte 25 Prozent auf 0,125 Dollar je Aktie an. Zusätzlich wurde eine Performance-Dividende von 0,05 Dollar ausgeschüttet – zusammen also 0,175 Dollar für das Quartal. Obendrein stockte Barrick sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm um weitere 500 Millionen Dollar auf. Eine klare Botschaft: Wir haben Geld – und geben es an die Aktionäre zurück.

Strategiewechsel unter Interimsführung: Nevada statt Afrika?

Diese Zahlen sind die ersten unter der Ägide von Interim-CEO Mark Hill, der im September nach dem überraschenden Abgang von Langzeitchef Mark Bristow das Ruder übernahm. Hill kündigte in der Analystenpräsentation am Montag eine umfassende operative Überprüfung an – und deutete einen möglichen Strategiewechsel an. Der Fokus soll künftig stärker auf den Kernprojekten in Nordamerika liegen, insbesondere in Nevada und der Dominikanischen Republik. Das wäre ein deutlicher Kontrast zur bisherigen Linie, die stark auf Expansion in Asien und Afrika setzte. Ob das eine nachhaltige Neuausrichtung wird, muss sich zeigen – die Märkte honorierten die Aussichten jedenfalls.

Ausblick bleibt stabil: Viertes Quartal soll das stärkste werden

Für das Gesamtjahr 2025 bestätigte Barrick seine Produktionsprognose: 3,15 bis 3,50 Millionen Unzen Gold – wobei man sich im unteren Bereich der Spanne sieht. Das vierte Quartal soll das produktionsstärkste werden. Auch bei Kupfer bleibt die Guidance unverändert bei 200.000 bis 230.000 Tonnen. Anleger warten nun gespannt auf die Jahresergebnisse, bei denen Hill weitere Details zur operativen Überprüfung liefern dürfte. Ob die neue Führung das Momentum halten kann, wird entscheidend sein – die Messlatte liegt nach diesem Quartal jedenfalls hoch.

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