Barrick Mining Aktie: Erhöhte Marktstimmung!
Barrick hat heute gleich mehrere Weichen gestellt: Rekordzahlen für das vierte Quartal 2025, ein deutlich höherer Dividendenscheck und ein Wechsel an der Spitze. Dazu kommt ein konkreter Schritt Richtung Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets. Was heißt das in der Summe für die Ausschüttungen und die künftige Struktur des Konzerns?
- Rekord-Q4 mit deutlich höheren Gewinnen und Umsatz
- Quartalsdividende steigt auf 0,42 US-Dollar je Aktie (+140% zum Vorquartal)
- Neuer CEO: Mark Hill übernimmt auch einen Sitz im Board
- IPO-Vorbereitung für Nordamerika-Goldgeschäft, Abschluss bis Ende 2026 erwartet
Rekordzahlen mit starkem Cashflow
Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick laut Unternehmensmitteilung einen operativen Cashflow von 2,73 Mrd. US-Dollar und einen freien Cashflow von 1,62 Mrd. US-Dollar. Gegenüber dem dritten Quartal entspricht das einem Plus von 13% bzw. 9%.
Beim Ergebnis legte der Konzern besonders kräftig zu: Der Gewinn je Aktie (Net EPS) stieg im Quartal auf 1,43 US-Dollar, das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 1,04 US-Dollar. Das sind +88% bzw. +79% im Vergleich zu Q3 – und laut Mitteilung ein Rekordwert auf Quartalsbasis.
Auch der Umsatz zog stark an. Die Erlöse kletterten auf 6,00 Mrd. US-Dollar nach 4,15 Mrd. US-Dollar im Vorquartal (+45%).
Für das Gesamtjahr 2025 meldete Barrick:
- Umsatz: 16,96 Mrd. US-Dollar (+31% ggü. 2024)
- Operativer Cashflow: 7,69 Mrd. US-Dollar (+71%)
- Freier Cashflow: 3,87 Mrd. US-Dollar (+194%)
- Gewinn je Aktie: 2,93 US-Dollar (+140%)
Die Produktion lag dabei im Rahmen der Ziele: 871.000 Unzen Gold in Q4 (+5% ggü. Q3), im Gesamtjahr 3,26 Mio. Unzen. Bei Kupfer meldete Barrick 62.000 Tonnen in Q4 und 220.000 Tonnen im Jahr – ebenfalls im Rahmen der Prognose.
Dividende rauf – neue Ausschüttungslogik
Barrick kündigte für Q4 2025 eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie an. Das ist ein Anstieg um 140% gegenüber dem dritten Quartal. Ausgezahlt wird am 16. März 2026 an Aktionäre, die am 27. Februar 2026 im Register stehen.
Gleichzeitig führt der Konzern eine neue Dividendenpolitik ein. Ziel ist eine Gesamtausschüttung von 50% des zurechenbaren freien Cashflows auf annualisierter Basis. Vorgesehen ist eine fixe Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Quartal (laut Mitteilung +40%) plus ein Performance-Aufschlag zum Jahresende.
Neuer CEO und IPO-Pläne konkretisiert
Wie Reuters berichtet, wurde Mark Hill heute zum President und CEO ernannt. Die Unternehmensmitteilung bestätigt außerdem seine Aufnahme in den Verwaltungsrat als nicht unabhängiges Mitglied; Barrick begründet dies mit der „starken Performance“ unter seiner Führung. Zusätzlich zieht Robert Samek in den Verwaltungsrat ein und soll in den Ausschüssen Audit & Risk sowie Compensation mitarbeiten.
Strategisch wichtig: Der Verwaltungsrat hat das Management autorisiert, die Vorbereitungen für einen Börsengang der nordamerikanischen Gold-Assets voranzutreiben. Der Abschluss wird bis Ende 2026 erwartet (laut Q4-Mitteilung; von Bloomberg bestätigt). In die neue Einheit („NewCo“) sollen unter anderem Beteiligungen an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie die vollständig gehaltene Fourmile-Entdeckung in Nevada eingebracht werden. Barrick will nach dem IPO eine signifikante Kontrollmehrheit behalten.
Im Hintergrund läuft zudem weiter der Aktienrückkauf: 2025 kaufte Barrick rund 51,9 Mio. Aktien für 1,5 Mrd. US-Dollar zurück (etwa 3,0% der ausstehenden Aktien). Allein in Q4 entfielen darauf 500 Mio. US-Dollar.
Beim Ausblick nennt Barrick für 2026 eine erwartete Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Mio. Unzen. Zudem verweist das Unternehmen darauf, die Goldressourcen beim Projekt Fourmile in Nevada verdoppelt zu haben; weitere Zuwächse erwartet Barrick im Laufe von 2026.
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