Der weltgrößte Goldproduzent steht vor einer richtungsweisenden Woche. Am 5. Februar veröffentlicht Barrick Mining seine Jahreszahlen – in einem Umfeld volatiler Goldpreise und nach einer überraschenden Personalie an der Unternehmensspitze. Die Zahlen dürften zeigen, wie profitabel das Geschäft in Zeiten erhöhter Notierungen wirklich war.

Zahlen und Führungswechsel

Barrick wird seine Ergebnisse für das Gesamtjahr 2025 sowie das vierte Quartal am Donnerstag, den 5. Februar, vor Börseneröffnung um 6:00 Uhr ET bekannt geben. Um 11:00 Uhr folgt eine Telefonkonferenz mit dem Management, bei der Analysten Fragen stellen können.

Besondere Brisanz erhält der Termin durch einen Führungswechsel: CFO Graham Shuttleworth verlässt das Unternehmen unmittelbar nach der Zahlenvorlage. Seine Nachfolgerin Helen Cai übernimmt ab 1. März. Cai sitzt bereits seit November 2021 im Barrick-Verwaltungsrat und soll bis zum Abgang Shuttleworths eng mit ihm zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Barrick?

Goldpreis unter Druck

Die jüngsten Kursverluste bei Barrick spiegeln die Turbulenzen am Goldmarkt wider. Am 30. Januar brachen die Notierungen ein, nachdem US-Präsident Trump Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominiert hatte. Warsh gilt als unabhängiger und weniger politisch beeinflussbar – eine Einschätzung, die Inflationssorgen dämpfte und Gold als Absicherung unattraktiver machte. Die Barrick-Aktie geriet im Sog des Edelmetalls deutlich unter Druck.

Starke Basis, ehrgeizige Projekte

Barrick förderte 2024 rund 3,9 Millionen Unzen Gold sowie etwa 195.000 Tonnen Kupfer. Das Unternehmen verfügt über Goldreserven für etwa zwei Jahrzehnte und betreibt Minen in Nord- und Südamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien – darunter das Joint Venture Nevada Gold Mines mit Newmont.

Beim Kupfer treibt Barrick den Ausbau voran: Die Lumwana-Mine in Sambia wird erweitert, das Reko-Diq-Projekt in Pakistan entwickelt. Zudem hat das Unternehmen mit Fourmile in Nevada eine vielversprechende Entdeckung gemacht, die intern als eine der bedeutendsten Goldfunde des Jahrhunderts gilt.

Was am 5. Februar zählt

Anleger werden vor allem auf die Produktionszahlen und die Kostenentwicklung achten. In einem Jahr steigender Goldpreise stellt sich die Frage, wie stark die Margen unter inflationsbedingten Kostensteigerungen gelitten haben. Zudem dürften Updates zu den Entwicklungsprojekten und strategische Aussagen der neuen CFO im Fokus stehen.

Barrick-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Barrick-Analyse vom 01. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Barrick-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Barrick-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 01. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Barrick: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...