Barrick Gold Aktie: Wichtiger Termin fixiert
Der Minenriese Barrick behauptet sich aktuell in einem schwierigen Marktumfeld. Während der Goldpreis durch technische Faktoren unter Druck steht, hält sich die Aktie über wichtigen Chartmarken. Nun richtet sich der Fokus der Anleger auf den Februar, denn das Unternehmen hat den Fahrplan für die kommenden Finanzdaten offiziell bestätigt.
Zahlen im Februar erwartet
Barrick hat angekündigt, die Ergebnisse für das Gesamtjahr und das vierte Quartal 2025 am Donnerstag, den 5. Februar 2026, vorzulegen. Die Veröffentlichung ist noch vor US-Börsenstart für 6:00 Uhr Ortszeit (ET) geplant. Marktteilnehmer warten gespannt auf Klarheit darüber, ob die operativen Ziele im Schlussquartal erreicht wurden.
Im Anschluss an die Zahlenvorlage wird das Management um 11:00 Uhr ET in einer Präsentation Stellung beziehen. Hierbei dürften vor allem die Kapitalallokationsstrategie sowie der Ausblick auf die Produktion für das Jahr 2026 im Mittelpunkt stehen. Dieser Termin gilt als richtungsweisend für die anlaufende Berichtssaison im Goldsektor.
Technik trifft auf Gegenwind
Aktuell notiert das Papier an der NYSE bei rund 47,27 USD, was einem leichten Tagesverlust entspricht. Trotz dieses Rücksetzers bleibt das charttechnische Bild stabil, da der Kurs deutlich über der 200-Tage-Linie von 32,29 USD verläuft. Dies signalisiert weiterhin einen langfristigen Aufwärtstrend.
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Problematisch ist derzeit das externe Umfeld. Der Goldpreis korrigiert unter die Marke von 4.500 USD je Unze. Ein wesentlicher Treiber hierfür ist die Neugewichtung des Bloomberg Commodity Index (BCOM). Die Reduzierung des Goldanteils im Index von über 20 Prozent auf rund 15 Prozent erzwingt den Verkauf von etwa 2,4 Millionen Unzen Gold, was temporären Druck auf den Sektor ausübt.
Strategische Weichenstellungen
Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern, die im vergangenen Jahr Kapitalerhöhungen durchführten, setzt Barrick auf Disziplin. Statt Anteile zu verwässern, nutzt das Unternehmen die starken Cashflows für Aktienrückkäufe. Auch geopolitisch konnte eine Hürde genommen werden: Ein Vergleich im Streit um den Loulo-Gounkoto-Komplex in Mali, der eine Zahlung von rund 430 Millionen USD sowie die Rückgabe von drei Tonnen Gold beinhaltet, sorgt für mehr Planungssicherheit.
Zusätzlich halten sich am Markt Berichte über eine mögliche Umstrukturierung. Diskutiert wird eine separate Börsennotierung der nordamerikanischen Vermögenswerte, ein Schritt, der von Großinvestoren befürwortet werden soll.
Kurzfristig bleibt die Aktie abhängig vom volatilen Goldpreis und dem Ausgang der Index-Neugewichtung. Der entscheidende Impuls für die weitere Richtung dürfte jedoch erst mit den konkreten Zahlen am 5. Februar erfolgen.
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