Barrick Gold blickt auf ein historisches Jahr 2025 zurück, in dem sich der Aktienkurs in einer beispiellosen Rally mehr als verdoppelte. Doch zum Start der neuen Handelswoche dominieren geringe Volatilität und eine abwartende Haltung das Bild. Während der Goldpreis weiterhin auf extrem hohem Niveau notiert, stellt sich für Anleger die Frage: Ist dies lediglich eine technische Atempause oder der Vorbote einer tieferen Korrektur?

Konsolidierung auf hohem Niveau

Nach dem massiven Aufwärtsmomentum des Vorjahres legen die Papiere des Minenbetreibers aktuell eine Verschnaufpause ein. Marktbeobachter werten die derzeitige Seitwärtsbewegung als klassische Konsolidierung. Der Kurs hält sich stabil in der Nähe seiner jüngsten Höchststände, ohne jedoch neues Momentum zu entwickeln.

Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung ist primär das direkte Marktumfeld. Da Gold und Silber nach ihren Rekordjagden im frühen Januar ebenfalls stagnieren, fehlt den Minenwerten kurzfristig der zündende Funke. Der Goldpreis verharrt zwar stabil über der Marke von 4.300 US-Dollar, doch die aggressive Kaufdynamik hat sich vorerst abgekühlt.

Fundamentale Stabilität und Strategie

Trotz der kurzfristigen Gewinnmitnahmen, die insbesondere durch Portfolio-Umschichtungen institutioneller Investoren ausgelöst werden, hat sich die fundamentale Lage für Barrick verbessert. Die Beilegung der Streitigkeiten in Mali und die gesicherte Kontrolle über den Loulo-Gounkoto-Komplex haben ein wesentliches Risiko eliminiert und den Boden für die Bewertung gefestigt.

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Zusätzlich rückt die strategische Ausrichtung in den Fokus. Der Markt bewertet derzeit die potenziellen Auswirkungen eines gerüchteweisen Börsengangs der nordamerikanischen Vermögenswerte ("North American assets"). Analysten sehen in diesem möglichen Schritt die Chance, verborgene Werte für die Aktionäre freizusetzen.

Makroökonomischer Rückenwind

Das übergeordnete Narrativ bleibt für den Sektor positiv. Der sogenannte "Debasement Trade" – die Flucht in Sachwerte aufgrund von Währungssorgen und Zentralbankkäufen – stützt die Notierungen weiterhin massiv. Mit einem Silberpreis, der sich stabil zwischen 72 und 74 US-Dollar hält, und Gold in Reichweite der Rekordmarken, ist das Umfeld für Produzenten historisch profitabel. Die aktuelle Performance der Aktie (+157,97 % auf 12-Monats-Sicht) spiegelt dieses neue ökonomische Paradigma wider.

Für den weiteren Kursverlauf ist nun entscheidend, ob die Aktie auf dem aktuellen Niveau eine verlässliche Unterstützung ausbilden kann. Die Korrelation zum Spotpreis bleibt dabei der wichtigste Indikator: Solange Gold die Marke von 4.300 US-Dollar verteidigt, dürfte die aktuelle Phase lediglich dazu dienen, die überkauften Zustände abzubauen, bevor ein neuer Trendimpuls erfolgen kann.

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