Barrick Gold Aktie: Downgrade bremst Rekordlauf
Barrick Gold blickt auf spektakuläre zwölf Monate zurück, in denen sich der Aktienkurs fast verdreifacht hat. Doch mitten in die Euphorie platzt eine neue Einschätzung von Zacks Research: Die Analysten stufen den Minen-Giganten herab. Nun steht die Frage im Raum, ob die Bewertung die Realität überholt hat oder ob die starken Fundamentaldaten den Höhenflug weiter stützen.
Analysten treten auf die Bremse
Verantwortlich für die aktuelle Zurückhaltung am Markt ist primär eine neue Bewertung durch Zacks Research. Am 15. Januar senkten die Experten ihr Rating für Barrick von „Strong-Buy“ auf „Hold“. Zwar plädiert der breite Analystenkonsens weiterhin mehrheitlich für „Moderate Buy“, doch der Schritt von Zacks verdeutlicht die wachsende Skepsis: Nach der massiven Rallye scheinen die positiven Erwartungen bereits weitgehend im Kurs eingepreist zu sein.
Parallel dazu drückt eine Korrektur am Rohstoffmarkt auf die Stimmung. Der Goldpreis entfernte sich zuletzt von seinen historischen Höchstständen und notierte im Bereich von 4.600 US-Dollar. Auslöser hierfür waren eine leichte geopolitische Entspannung sowie Gewinnmitnahmen. Da Barrick als Goldproduzent wie ein Hebel auf den Goldpreis wirkt, nutzen einige Anleger die Gelegenheit, um Kasse zu machen.
Operative Stärke und Mali-Einigung
Trotz der kurzfristigen Stimmungsdämpfer präsentieren sich die fundamentalen Daten des Konzerns äußerst robust. Im dritten Quartal übertraf der Gewinn je Aktie die Erwartungen, während der Umsatz um gut 23 Prozent kletterte. Besonders die Cash-Generierung beeindruckt: Der Free Cash Flow sprang im Jahresvergleich um 233 Prozent an. Diese finanzielle Flexibilität nutzt das Unternehmen konsequent für ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar.
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Zudem konnte Barrick Ende 2025 ein erhebliches Risiko aus dem Weg räumen. Der Streit mit der Regierung von Mali um den Loulo-Gounkoto-Komplex wurde beigelegt. Gegen eine Vergleichszahlung von 430 Millionen Dollar läuft die Produktion im Jahr 2026 wieder regulär an, womit ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für die Aktie entfällt.
Bewertung und Ausblick
Interessanterweise deuten trotz des steilen Kursanstiegs – die Aktie notiert mit 42,78 Euro nur knapp unter ihrem Allzeithoch – einige Bewertungsmodelle auf weiteres Potenzial hin. Ein niedriges PEG-Ratio (Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis) von 0,42 signalisiert, dass die Aktie im Verhältnis zu ihren Wachstumsaussichten günstig bewertet sein könnte.
Für das laufende Jahr 2026 prognostizieren Experten ein Gewinnwachstum von rund 48 Prozent. Solange der Goldpreis die Marke von 4.500 US-Dollar verteidigt, bleibt das makroökonomische Umfeld für Barrick ideal, um weitere Rekord-Cashflows zu erzielen und die jüngste Herabstufung durch Zacks langfristig zu widerlegen.
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