Erst seit dieser Woche tritt die ehemalige Pierer Mobility AG offiziell als Bajaj Mobility auf, womit die Übernahme durch den indischen Fahrzeugkonzern Bajaj als abgeschlossen angesehen werden darf. Eben das führte an der Börse im vergangenen Jahr noch zu einem leichten Aufatmen, sitzen die Inder doch finanziell fest im Sattel und können so auch eine längere Restrukturierungsphase überdauern. Doch mit hohen Kosten abfinden möchte man sich nicht.

Stattdessen folgt nun die nächste Welle an Stellenabbauten beim Motorradhersteller KTM. Etwa 500 Beschäftigte sind nach Unternehmensangaben davon betroffen, zwei Drittel der wegfallenden Stellen finden sich in Österreich. Bajaj Mobility spricht von notwendigen Maßnahmen, um die im vergangenen Jahr angestoßene Sanierung weiter voranzutreiben.

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KTM mit weniger Management

Das hauptsächliche Ziel der Verschlankungskur ist es, KTM noch mehr auf lukrative Bereiche zu fokussieren und mit geringeren Kosten die Marge zu stärken. Zu diesem Zweck wird wohl vor allem beim mittleren Management angesetzt. Eine Führungsebene soll in Zukunft vollständig entfallen und in allen Bereichen wird eine Reduktion der Komplexität in Aussicht gestellt.

Völlig überraschend kommt all das nicht. Dass Bajaj mit der aktuellen Lage bei KTM unzufrieden ist, das ließ sich in den letzten Monaten in diversen Interviews überdeutlich heraushören. An der Börse machen sich dennoch gewisse Sorgen darüber breit, dass es sich um die Fortsetzugn eines langen Schrumpfkurses handeln könnte. Die Bajaj Mobility-Aktie reagierte auf die Ankündigung am Mittwoch mit Kursverlusten von 2,9 Prozent bis zum Handel am Mittag. Der Kurs segelte auf 16,02 Euro zurück.

Bajaj Mobility im Umbau

Der Name mag sich geändert haben, doch der Kurs bei Bajaj Mobility wird fortgesetzt. Im laufenden Jahr wird es noch immer vordergründig darum gehen, die Kosten zu reduzieren und trotz eher schwacher Absatzzahlen und gut gefüllter Lager bei KTM eine einigermaßen überzeugende Bilanz auf die Beine zu stellen. Im besten Fall macht der Konzern sich damit fit für die Zukunft. Die Börsianer spielen gedanklich aber auch schon mal weniger angenehme Szenarien durch.

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