Nach über 40 Jahren Stillstand kehrt Leben in das Corvo-Uranprojekt zurück. Der kanadische Explorer Aventis Energy mobilisiert derzeit seine Teams für das erste Bohrprogramm im Athabasca-Becken, finanziert durch eine kürzlich gesicherte Kapitalerhöhung. Für Anleger beginnt damit die entscheidende Phase der Wahrheit: Können die vielversprechenden historischen Daten durch moderne Bohrungen bestätigt werden?

Das Programm im Detail

Aventis Energy hat die Planung für das vollständig finanzierte Bohrprogramm abgeschlossen. Ab Anfang Februar 2026 sollen 8 bis 10 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 2.500 bis 3.000 Metern niedergebracht werden. Der Fokus liegt dabei auf Zielen in geringer Tiefe von weniger als 200 bis 300 Metern.

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Besonders im Blickpunkt steht die sogenannte "Manhattan Zone". Obwohl hier noch nie gebohrt wurde, lieferten historische Oberflächenproben Urangehalte von bis zu 8,10 % U₃O₈. Um das Risiko von Fehlschlägen zu minimieren, führte das Unternehmen im Vorfeld umfangreiche Gravitationsmessungen durch. Diese geophysikalischen Daten helfen nun dabei, Anomalien im Untergrund präzise zu lokalisieren, die oft auf uranhaltige Systeme hinweisen.

Finanzierung und Marktbewertung

Die finanzielle Basis für diese Exploration wurde bereits Ende 2025 gelegt. Aventis Energy sammelte rund 2,5 Millionen CAD über eine Privatplatzierung ein. Bemerkenswert war dabei der Ausgabepreis von 0,41 CAD pro Aktie, der einen deutlichen Aufschlag zum damaligen Handelskurs darstellte – ein Indiz für das Vertrauen institutioneller Investoren in das Projekt.

An der Börse spiegelt sich die Erwartungshaltung in einer deutlichen Erholung wider. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von 20,22 % und notiert aktuell bei 0,16 Euro. Der Relative Strength Index (RSI) von 73,3 deutet allerdings auf eine mittlerweile überkaufte Situation hin, was kurzfristig zur Vorsicht mahnt. Dennoch notiert der Titel weiterhin rund 60 % unter seinem 52-Wochen-Hoch.

Blick auf die kommenden Monate

Der Zeitplan für die operative Umsetzung ist eng getaktet und liefert klare Orientierungspunkte. Nach dem Bohrstart im Februar rechnen Marktbeobachter im frühen Verlauf des Jahres 2026 mit ersten visuellen Inspektionen der Bohrkerne sowie Messungen der Radioaktivität im Bohrloch. Die entscheidenden Laborergebnisse, die über den geologischen Erfolg der Kampagne Auskunft geben, werden für das Ende des ersten Quartals 2026 erwartet.

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