Silber: Knappheit hält an
Der Silbermarkt steuert 2026 auf das sechste Angebotsdefizit in Folge zu. Während die industrielle Nachfrage in Schlüsselsektoren bröckelt, flüchten Anleger vermehrt in das Edelmetall und treiben die Käufe von Barren und Münzen auf ein Dreijahreshoch. Diese strukturelle Lücke zwischen Angebot und Nachfrage bleibt der dominierende Preistreiber für das laufende Jahr.
Wandel der Nachfrage-Treiber
Obwohl die Gesamtnachfrage für 2026 stabil eingeschätzt wird, finden unter der Oberfläche massive Verschiebungen statt. Die Industrie, traditionell ein Hauptabnehmer, reduziert ihren Bedarf. Besonders im Photovoltaiksektor setzen Hersteller auf Sparsamkeit und alternative Materialien, um Kosten zu senken.
Kompensiert wird dieser Rückgang durch neue Wachstumsfelder. Rechenzentren, Anwendungen für künstliche Intelligenz und die Automobilindustrie stützen den industriellen Sockel. Gleichzeitig feiert das physische Investment ein Comeback: Die Nachfrage nach Münzen und Barren zieht deutlich an, da Investoren Silber wieder verstärkt zur Wertaufbewahrung nutzen.
Makroökonomischer Rückenwind
Neben der physischen Knappheit stützt das makroökonomische Umfeld den Kurs. Die US-Geldpolitik bleibt nach den Zinssenkungen von 2025 im Fokus der Märkte. Ein tendenziell schwächerer US-Dollar verbilligt den Einstieg für internationale Käufer und erhöht die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls. Hinzu kommen Bedenken bezüglich der hohen US-Staatsverschuldung, die das Vertrauen in Papierwährungen belasten.
Lagerbestände im Fokus
Das anhaltende Defizit hinterlässt Spuren an den Terminmärkten. Analysten verweisen auf sinkende Lagerbestände an wichtigen Handelsplätzen wie der Comex, was die physische Enge unterstreicht. Zwar zeigt sich die Schmucknachfrage aus preissensitiven Märkten wie Indien aktuell schwächer, doch das fundamentale Ungleichgewicht bleibt bestehen.
Die Preisentwicklung in den kommenden Quartalen hängt primär davon ab, ob die Investmentnachfrage den Rückgang im Solarsektor weiterhin überkompensieren kann. Angesichts der schwindenden Reserven an den Warenbörsen ist das fundamentale Abwärtsrisiko derzeit begrenzt.
Silber Preis: Kaufen oder verkaufen?! Neue Silber Preis-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Silber Preis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Silber Preis-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Silber Preis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








