Max Power Mining Aktie: Zwei Fronten
Max Power Mining zieht das Tempo in Saskatchewan deutlich an. Das Unternehmen hat gleich zwei zentrale Feldprogramme gestartet – und will damit zeigen, dass die jüngst bestätigte natürliche Wasserstoff-Entdeckung nicht nur ein Einzelfall ist. Genau darauf schauen Investoren jetzt: Lässt sich das System wiederholen und auf größere Dimensionen hochskalieren?
Bracken-Bohrung: Test auf Skalierbarkeit
Ende vergangener Woche hat Max Power mit „Bracken“ die Bohrung eines zweiten Wells begonnen – rund 325 Kilometer südwestlich der Lawson-Entdeckung. Der Punkt dabei: Bracken verfolgt ein anderes geologisches Konzept als Lawson.
Während Lawson auf einem strukturellen Modell basierte, soll Bracken eine sogenannte stratigraphische Falle testen. Vereinfacht gesagt geht es darum, ob sich Wasserstoff in seitlich ausgedehnten Gesteinseinheiten „fangen“ kann. Sollte das funktionieren, wäre das für das Volumenpotenzial und die Kontinuität im Becken ein wichtiges Signal – also für die Frage, ob aus einer Entdeckung ein großflächiges System werden kann.
Die Zielzone wurde laut Unternehmen mit neu erhobenen, proprietären 2D-Seismikdaten (34,3 Linienkilometer) plus vorhandenen historischen Daten eingegrenzt. Bracken liegt außerdem in einem Gebiet, in dem das Geologenteam nach eigenen Angaben schon vor Lawson eine seltene Gesteinskombination im Grundgebirge identifiziert hatte, die mit tiefem natürlichem Wasserstoff in Verbindung stehen könnte.
Lawson: 3D-Seismik und Laborchecks laufen parallel
Gleichzeitig geht Lawson in die nächste technische Phase. In der Woche ab dem 23. Februar wurde ein hochauflösendes 3D-Seismikprogramm gestartet, ausgeführt von Tetra Tech. Die Vermessung umfasst 47 Quadratkilometer; Genehmigungen liegen vor.
Das Ziel der 3D-Seismik ist ein deutlich schärferes Untergrundbild, um mögliche Speicher- und Fallenstrukturen für natürlichen Wasserstoff besser zu kartieren. Parallel laufen Laborarbeiten: AGAT Laboratories untersucht Porosität und Permeabilität von Kernproben, zusätzlich gibt es ein Isotopenprogramm an der University of Windsor.
Der Fahrplan ist konkret: Max Power will die 3D-Seismik bei Lawson abschließen und im ersten Halbjahr 2026 mindestens ein weiteres Bestätigungs-Bohrloch abteufen. Aus Seismik, Laboranalysen und Bohrergebnissen soll dann die erste formale Ressourcenschätzung des Projekts entstehen.
Rückenwind durch Daten – und Kapital
Der aktuelle Operativ-Schub baut auf Ergebnissen vom 16. Januar auf: Dort wurde für Lawson ein aktives natürliches Wasserstoffsystem mit Konzentrationen bis 286.000 ppm bestätigt. Drei unabhängige Labore (AGAT, Corelab und PTRC) meldeten in Through-Casing-Flow-Tests Wasserstoffgehalte zwischen 16,8% und 19,07%.
Auch auf der Finanzierungs- und Investorenseite gab es Bewegung. Eric Sprott kaufte über 2176423 Ontario Ltd. 600.500 Aktien zu 0,8205 CAD; damit hält er rund 9,8% der ausstehenden Aktien (nicht verwässert) bzw. 17,5% auf teilweise verwässerter Basis inklusive Warrants. Zudem erhöhte REV Exploration als strategischer Partner am 19. Januar seine Position durch die Ausübung von Warrants für 2 Millionen Aktien auf etwa 5,0%. Zuvor hatte Max Power im Dezember 2025 eine Privatplatzierung über 5 Mio. CAD abgeschlossen, deren Erlöse in Exploration und Entwicklung fließen sollen.
Operativ sollen die neuen Daten aus Bracken und Lawson außerdem in das firmeneigene, KI-gestützte Explorationsmodell „MAXX LEMI“ einfließen, das speziell auf die Zielsuche nach natürlichem Wasserstoff zugeschnitten ist.
Am Markt spiegelt sich die gestiegene Aufmerksamkeit in einer starken Kursentwicklung: Heute notiert die Aktie bei 1,04 Euro und markiert damit ein neues 52‑Wochen‑Hoch.
Im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres 2026 dürften zwei Meilensteine den Takt vorgeben: die Auswertung der Lawson-3D-Seismik und das Ergebnis mindestens einer zusätzlichen Bestätigungsbohrung – beides als Grundlage für die erste Ressourcenschätzung. Parallel liefert die Bracken-Bohrung den entscheidenden Test, ob sich das Wasserstoffsystem auch unter einem anderen geologischen „Fallen“-Mechanismus nachweisen lässt.
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