Rekordzahlen im Rücken, doch der Blick nach vorn trübt die Stimmung. Trotz eines operativ starken Jahres 2025 schickte ein vorsichtiger Ausblick die AUTO1-Aktie zuletzt auf Talfahrt. Nun reagieren die ersten Analysten mit Kurszielanpassungen auf die veränderte Erwartungshaltung des Marktes.

Wachstum trifft auf Margendruck

Im vergangenen Jahr lieferte der Gebrauchtwagenhändler operativ ab. Mit über 842.000 verkauften Einheiten und einem bereinigten EBITDA von 197,5 Millionen Euro übertraf das Unternehmen sogar die eigenen Erwartungen deutlich. Doch der Teufel steckt im Detail der Prognose für 2026. Marktbeobachter stören sich vor allem daran, dass der erwartete Bruttogewinn pro Fahrzeug im Vergleich zum starken Schlussquartal 2025 sinken könnte.

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Kann das geplante Volumen die schrumpfenden Margen pro Fahrzeug auffangen? Das Unternehmen plant für das laufende Jahr zwar einen weiteren Absatzsprung auf bis zu eine Million Fahrzeuge, doch die Skepsis hinsichtlich der Profitabilität pro Deal belastet den Kurs.

Analysten korrigieren ihre Erwartungen

Diese Dynamik spiegelt sich nun in den aktualisierten Kurszielen wider. Die Deutsche Bank reduzierte ihr Ziel am Mittwoch von 37 auf 32 Euro, beließ die Einstufung jedoch auf „Buy“. Auch Oddo BHF passte den Zielwert leicht auf 35 Euro an. Beide Häuser halten trotz der Korrekturen an ihren positiven Empfehlungen fest. Sie begründen dies vor allem mit dem massiven Kursrückgang, der die Risiken aus ihrer Sicht bereits weitgehend eingepreist hat.

Aktie sucht nach einem Boden

Die Kursdaten verdeutlichen den Ernst der Lage: Die Aktie schloss am Mittwoch bei 16,39 Euro. Damit notiert das Papier nur noch knapp vier Prozent über seinem 52-Wochen-Tief von 15,78 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf rund 41,7 Prozent. Mit einer annualisierten Volatilität von 76 Prozent bleibt die Situation für Anleger vorerst extrem unruhig.

Das Erreichen der für 2026 angepeilten Absatzmarke von einer Million Fahrzeugen wird für das Vertrauen des Marktes entscheidend sein. Solange die Margen pro Fahrzeug jedoch hinter dem Niveau des Vorjahresquartals zurückbleiben, dürfte eine nachhaltige Erholung der Aktie erschwert werden.

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