Ein neuer Wirkstoff sorgt heute für Aufsehen: Tozorakimab hat in zwei unabhängigen Phase-3-Studien seinen primären Endpunkt erreicht. Das ist kein Selbstläufer in der klinischen Forschung — und der Kursanstieg von rund 2,8 Prozent in London spiegelt die Erleichterung wider.

Was die Studiendaten zeigen

In den OBERON- und TITANIA-Studien konnte das Mittel die jährliche Rate moderater bis schwerer COPD-Schübe gegenüber Placebo senken. Dabei zeigte sich der Effekt sowohl bei ehemaligen Rauchern — der primären Zielgruppe — als auch in der Gesamtpopulation, die aktive Raucher einschloss. An beiden Studien waren insgesamt 2.306 Patienten beteiligt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Astrazeneca?

Entscheidend ist auch der Wirkmechanismus: Tozorakimab ist ein monoklonaler Antikörper, der auf Interleukin-33 abzielt — und damit gleich an zwei zentralen Krankheitstreibern ansetzt. Er drosselt die Entzündungsreaktion und unterbricht zugleich den Kreislauf der Schleimfunktionsstörung. Das unterscheidet ihn von klassischen Inhalationstherapien, bei denen trotzdem mehr als die Hälfte der Patienten weiterhin Schübe erlebt.

Eine Krankheit mit enormem Marktpotenzial

COPD ist die dritthäufigste Todesursache weltweit, mit rund 400 Millionen Betroffenen. Ein gut verträgliches Mittel mit neuem Ansatz hätte damit ein erhebliches Patientenreservoir. Das Sicherheitsprofil von Tozorakimab wurde in den Studien als günstig eingestuft.

Die Pipeline rund um den Wirkstoff ist breiter als die heutige Nachricht vermuten lässt. Zwei weitere Phase-3-Studien bei COPD — PROSPERO und MIRANDA — laufen noch. Gleichzeitig prüft AstraZeneca das Mittel in einer fortgeschrittenen Studie bei schwerer viraler Atemwegserkrankung sowie in einer Phase-2-Studie bei Asthma.

Vollständige Studiendaten sollen auf einem bevorstehenden medizinischen Fachkongress präsentiert werden. Bis dahin bleiben viele Details zur Effektgröße offen — was für die Zulassungsfrage noch relevant werden könnte.

Astrazeneca-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Astrazeneca-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

Die neusten Astrazeneca-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Astrazeneca-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Astrazeneca: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...