ASML hat die 500-Milliarden-Dollar-Schwelle durchbrochen – und gehört damit zu den drei wertvollsten Unternehmen Europas. Der niederländische Halbleiter-Ausrüster profitiert von einem gewaltigen Investitionsprogramm seines wichtigsten Kunden. Die Aktie kletterte auf ein neues Allzeithoch.

TSMC als Kurstreiber

Der Auslöser für den Kurssprung kommt aus Taiwan: Der weltgrößte Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) hat sein Investitionsbudget für 2026 massiv aufgestockt. Statt der erwarteten 46 Milliarden Dollar plant TSMC nun Ausgaben zwischen 52 und 56 Milliarden Dollar.

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Die Investitionen zielen direkt auf den Ausbau der Produktionskapazitäten für KI-Chips ab. TSMC beliefert Technologiegiganten wie Nvidia und Apple – und für die Fertigung modernster Halbleiter sind die hochkomplexen Lithographie-Maschinen von ASML unverzichtbar. Die höheren Kapitalausgaben signalisieren damit auch steigende Nachfrage nach ASML-Systemen.

Analysten heben Kursziele an

Die Investmentbanken reagieren auf die veränderten Aussichten: JPMorgan erhöhte das Kursziel auf 1.518 Dollar bei unveränderter "Overweight"-Einstufung. KGI Securities hob das Rating von "Hold" auf "Outperform" an und sieht die Aktie bei 1.415 Dollar. Analysten schätzen, dass ASML im vierten Quartal Aufträge im Volumen von rund 7 Milliarden Euro eingesammelt hat – insbesondere von TSMC, Samsung und Intel.

Die Aktie legte um bis zu 7,6 Prozent zu und markierte damit einen neuen Höchststand. Mit einer Marktkapitalisierung jenseits der 500 Milliarden Dollar rückt ASML in den exklusiven Kreis europäischer Schwergewichte auf – neben dem Luxuskonzern LVMH und dem Pharmaunternehmen Novo Nordisk.

Quartalszahlen am 28. Januar

Am 28. Januar präsentiert ASML die Zahlen für das Schlussquartal 2025 – es wird das letzte Mal sein, dass das Unternehmen quartalsweise Auftragseingänge veröffentlicht. Während ASML bislang für 2026 lediglich stagnierendes bis moderates Wachstum prognostiziert hatte, könnten die Investitionspläne von TSMC diese Einschätzung nach oben korrigieren. Der Ausblick auf 2027 dürfte ebenfalls profitieren.

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