ASML Aktie: Ölpreis-Schock belastet
ASML steht unter Druck. Während der niederländische Chip-Ausrüster selbst keine negativen Nachrichten verkündet hat, verdüstern sich die Rahmenbedingungen spürbar. Ein dramatischer Anstieg der Ölpreise und die Gefahr eines großflächigen Streiks bei Großkunde Samsung Electronics belasten das Marktumfeld.
Ölpreis durchbricht 100-Dollar-Marke
Am Montag, den 9. März, schossen die Rohölpreise in die Höhe. Brent-Öl verteuerte sich um über 16 Prozent auf rund 107,8 Dollar je Barrel, nachdem eskalierte geopolitische Spannungen wichtige Transportrouten wie die Straße von Hormus zu bedrohen scheinen. Die plötzliche Verteuerung von Energie schürt Inflationssorgen und belastet die Aktienmärkte weltweit – der S&P 500 Index gab um 1,88 Prozent nach.
Für einen energieintensiven Sektor wie die Halbleiterindustrie bedeuten steigende Energiekosten zusätzlichen Druck auf die Margen. Zudem verschärfen die höheren Transportkosten bestehende Lieferkettenprobleme.
Samsung-Streik könnte Lieferkette treffen
Parallel dazu hat bei Samsung Electronics, einem wichtigen ASML-Kunden, am 9. März eine zehntägige Urabstimmung über einen umfassenden Streik begonnen. Drei große Gewerkschaften, die etwa 70 Prozent der Belegschaft repräsentieren, stimmen bis zum 18. März darüber ab. Im Zentrum stehen Lohnforderungen und das Leistungsbonussystem.
Sollte der Streik beschlossen werden, droht vom 21. Mai bis zum 7. Juni ein 18-tägiger Ausstand. Besonders brisant: Betroffen wären auch die Produktionslinien für High Bandwidth Memory (HBM)-Chips der nächsten Generation. Ein längerer Produktionsstopp bei Samsung könnte sich durch die gesamte Halbleiter-Lieferkette ziehen und die Nachfrage nach ASMLs Lithografie-Systemen zeitweise dämpfen.
Unternehmen setzt auf Aktienrückkäufe
ASML selbst hat Ende Januar sein Aktienrückkaufprogramm ausgeweitet. Allein Ende Februar erwarb das Unternehmen knapp 100.000 eigene Aktien für rund 125 Millionen Euro zurück – ein Signal des Managements, dass man die eigene Bewertung für attraktiv hält.
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt ASML Umsätze zwischen 34 und 39 Milliarden Euro an. Allerdings rechnet der Konzern aufgrund anhaltender Exportbeschränkungen mit einem Nachfragerückgang aus China. In diesem Umfeld könnten externe Schocks wie Energiepreis-Schocks oder Produktionsausfälle bei Großkunden die Planungssicherheit weiter beeinträchtigen.
Asml-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Asml-Analyse vom 09. März liefert die Antwort:
Die neusten Asml-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Asml-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Asml: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








