Der niederländische Chipausrüster ASML ruht sich nicht auf seiner Monopolstellung bei EUV-Lithografie aus. Mit einer strategischen Erweiterung in das sogenannte "Advanced Packaging" zielt der Konzern nun direkt auf die kritischen Engpässe der KI-Industrie ab. Flankiert wird diese technologische Offensive von einer deutlichen Anhebung der Dividende, was bei Analysten für Zustimmung sorgt.

Expansion über EUV hinaus

Zentraler Treiber der aktuellen positiven Stimmung ist die Entscheidung, das Produktportfolio über die klassische Belichtungstechnik hinaus zu erweitern. Laut CTO Marco Pieters plant das Unternehmen, spezielle Anlagen für das dreidimensionale Stapeln von Chips zu entwickeln. Diese Technologie ist entscheidend, um die immer komplexeren und größeren Prozessoren für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz überhaupt fertigen zu können. Die Roadmap ist dabei langfristig angelegt und sieht die Entwicklung entsprechender Bonding-Techniken über die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre vor.

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Rekordaufträge stützen Dividende

Auch für einkommensorientierte Anleger liefert der Konzern Argumente. Die Quartalsdividende wird spürbar von rund 1,88 US-Dollar auf ca. 3,18 US-Dollar je Aktie angehoben. Untermauert wird diese Zuversicht durch massiv gefüllte Auftragsbücher: Allein im vierten Quartal 2025 verzeichnete ASML Bestellungen im Wert von 13,2 Milliarden Euro – ein Rekordwert, der primär durch die Nachfrage nach den fortschrittlichsten EUV-Maschinen getrieben wurde.

Analysten bleiben optimistisch

Die Kombination aus technologischer Weiterentwicklung und solider Kapitalrückführung überzeugt auch die Experten. Die Großbank UBS bestätigte Anfang März ihre Kaufempfehlung ("Buy"). Marktbeobachter werten den Vorstoß in das "Advanced Packaging" als wichtige Diversifizierung, die das Unternehmen widerstandsfähiger gegen Schwankungen im klassischen Halbleiterzyklus machen könnte.

Mit dem Ex-Dividenden-Tag am 27. April und der Auszahlung Anfang Mai stehen die nächsten fixen Termine für Aktionäre bereits fest. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun sein, wie effizient ASML die hohen Auftragseingänge abarbeiten kann, um die ambitionierte Umsatzprognose von 34 bis 39 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2026 zu erfüllen.

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