Arbutus Biopharma entlässt 57% der Belegschaft und stellt interne Forschung ein, um Kosten zu senken. Bleibt die Hepatitis-B-Pipeline auf Kurs?

Der Biotech-Konzern Arbutus Biopharma geht in die Vollen – und schockiert mit drastischen Sparmaßnahmen. Während das Unternehmen weiter an einer funktionellen Heilung für Hepatitis B arbeitet, wird fast das gesamte Team entlassen und sogar der Firmensitz aufgegeben. Doch was steckt hinter diesem radikalen Sparkurs – und kann die vielversprechende Pipeline trotzdem weiterverfolgt werden?

Radikaler Sparkurs mit Folgen

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Arbutus Biopharma hat einen drastischen Restrukturierungsplan vorgelegt, der kaum einen Stein auf dem anderen lässt:

  • Personalabbau um 57%: Nur noch 19 Mitarbeiter bleiben übrig.
  • Keine eigene Forschung mehr: Alle internen wissenschaftlichen Aktivitäten werden eingestellt.
  • Firmensitz wird aufgegeben: Das Hauptquartier in Warminster steht zum Auszug bereit.

Diese Maßnahmen sollen den Cash-Burn 2025 deutlich reduzieren, kosten aber zunächst einmal 11 bis 13 Millionen Dollar an einmaligen Restrukturierungskosten im ersten Quartal. Mit 123 Millionen Dollar in der Kasse hat das Unternehmen zwar noch Spielraum – doch die Frage ist: Reicht das, um die vielversprechenden Therapien durch die entscheidenden klinischen Phasen zu bringen?

Hepatitis-B-Pipeline unter Druck

Trotz der Sparmaßnahmen hält Arbutus an zwei vielversprechenden Kandidaten fest:

  • Imdusiran (AB-729): Der RNAi-Wirkstoff zeigte in Kombinationstherapien bereits beachtliche Erfolge bei chronischer Hepatitis B. Eine Phase-2b-Studie soll noch in der ersten Hälfte 2025 starten.
  • AB-101: Der orale PD-L1-Inhibitor befindet sich in Phase-1a/1b-Studien.

Besonders spannend: Daten aus der IM-PROVE-II-Studie zeigten, dass 23% der Patienten nach 48 Wochen einen HBsAg-Verlust erreichten – ein wichtiger Schritt zur funktionellen Heilung. Weitere Ergebnisse werden in den kommenden Monaten erwartet.

Die Aktie zeigte zuletzt eine leichte Erholung, bleibt aber deutlich unter ihrem Jahreshoch. Ob der radikale Sparkurs die erhoffte finanzielle Stabilität bringt – oder die Innovationskraft des Unternehmens gefährdet, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.

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