Die Ankündigung eines neuen Regierungsplans zur Sicherung kritischer Rohstoffe sorgte am Montag für Bewegung im australischen Bergbausektor. Die Aktie von Arafura Rare Earths kletterte bis zum Nachmittag um 6,8 Prozent, da das Unternehmen als direkter Profiteur der geplante Strategie gilt. Doch wie konkret hilft das Milliarden-Paket bei der anstehenden Investitionsentscheidung?

Strategische Reserve gegen Marktvolatilität

Ressourcenministerin Madeleine King stellte am Montag einen Plan im Umfang von 1,2 Milliarden Dollar vor, um eine strategische nationale Reserve für kritische Mineralien aufzubauen. Im Fokus stehen dabei zunächst Antimon, Gallium und Seltene Erden. Die Initiative zielt darauf ab, die Versorgung für Verteidigungs- und Energietechnologien zu sichern und gleichzeitig ein Gegengewicht zur chinesischen Dominanz in den High-Tech-Lieferketten zu schaffen.

Ein zentrales Element des Vorhabens ist die geplante Gesetzgebung, die der Regierung den Abschluss direkter Abnahmeverträge mit Produzenten ermöglichen soll. Der Staat könnte damit effektiv als garantierter Käufer auftreten. Dies würde den Minenbetreibern auch bei schwankenden Weltmarktpreisen feste Einnahmen sichern und Investitionen stabilisieren. Branchenverbände werten den Schritt als notwendig, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des australischen Sektors zu gewährleisten.

Rückenwind für das Nolans-Projekt

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Für Arafura und das geplante Nolans-Projekt stellt diese politische Weichenstellung einen signifikanten Vorteil dar. Das Unternehmen wird häufig als strategischer Eckpfeiler in den Plänen der Regierung genannt, eine von China unabhängige Lieferkette für Neodym-Praseodym (NdPr) aufzubauen. Diese Oxide sind für Elektromotoren und Windturbinen unverzichtbar.

Die Aussicht auf den Staat als potenziellen Abnehmer ergänzt die bereits bestehende Unterstützung durch die Northern Australia Infrastructure Facility und Export Finance Australia. Ein staatlicher "Floor" unter den Preisen würde das Risiko für private Geldgeber erheblich senken und die Attraktivität des Projekts steigern.

Der Vorstoß aus Canberra liefert Arafura wichtiges Momentum in einer entscheidenden Phase. Das Management hat die finale Investitionsentscheidung (FID) für das Nolans-Projekt für den frühen Verlauf des Jahres 2026 in Aussicht gestellt. Mit der neuen staatlichen Absicherung im Rücken verbessern sich die Chancen, die nötigen Finanzierungspartner für die Bauphase zu binden, um den geplanten kommerziellen Produktionsstart vor Ende 2028 zu realisieren.

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