Rund 40 Prozent unter dem Märzhoch — die Almonty-Aktie steckt in einer deutlichen Korrektur. Gleichzeitig veröffentlichte das Unternehmen Jahreszahlen, die auf den ersten Blick erschrecken, bei näherer Betrachtung aber ein anderes Bild zeichnen.

Buchverlust verdeckt solide Liquidität

Der ausgewiesene Nettoverlust für das Geschäftsjahr 2025 beläuft sich auf 161,9 Millionen US-Dollar — eine Zahl, die zunächst alarmierend wirkt. Der weitaus größte Teil davon, rund 87,3 Millionen Dollar, entfällt jedoch auf einen nicht zahlungswirksamen Buchverlust aus der Neubewertung eingebetteter Derivatverbindlichkeiten. Ursache ist ausgerechnet der starke Kursanstieg der Aktie im Jahresverlauf 2025, der diese Bewertungseffekte ausgelöst hat.

Der operative Umsatz stieg unterdessen um 13 Prozent auf 32,5 Millionen Dollar. Noch aussagekräftiger ist die Liquiditätsentwicklung: Die Kassenbestände kletterten von 7,8 Millionen auf 268,4 Millionen Dollar — gestützt durch eine erfolgreiche Kapitalerhöhung über 129,4 Millionen Dollar Ende 2025.

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Zwei Wachstumstreiber im Fokus

Operativ macht das Unternehmen Fortschritte. Am 17. März 2026 wurde Phase 1 der Sangdong-Wolframmine in Südkorea offiziell in Betrieb genommen — die erste aktive Produktion an diesem Standort seit mehr als drei Jahrzehnten. Phase II ist für 2027 geplant und soll die Jahreskapazität auf rund 1,2 Millionen Tonnen Durchsatz steigern, was einer Wolframproduktion von über 460.000 MTU entspräche.

Parallel dazu rückt das Gentung-Browns-Lake-Projekt im US-Bundesstaat Montana in greifbare Nähe: Almonty erwartet die Produktionsbereitschaft für die zweite Jahreshälfte 2026.

Rekordpreise als Rückenwind

Der Marktkontext spielt dem Unternehmen in die Hände. Die Zwölfmonats-Durchschnittspreise für Ammoniumparawolframat (APT) haben mit rund 2.250 bis 2.500 Dollar je MTU ein Rekordniveau erreicht. Treiber sind gestiegene Militärnachfrage und verschärfte chinesische Exportkontrollen.

Almonty positioniert sich als Lieferant von bis zu 40 Prozent des weltweiten Wolframangebots außerhalb Chinas. Mit einer geschätzten Minenlebensdauer von 45 Jahren in Sangdong ist das langfristige Produktionspotenzial erheblich. Die aktuelle Kurskorrektur reflektiert kurzfristigen Verkaufsdruck — die fundamentale Ausgangslage hat sich durch die Jahresergebnisse nicht verschlechtert.

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