Für Arafura Rare Earths steht heute ein entscheidendes Datum im Kalender. Bis Ende März will das Unternehmen die verbindlichen Abnahmeverträge für sein Nolans-Projekt unter Dach und Fach bringen. Gelingt dieser Schritt, rückt die finale Investitionsentscheidung für das milliardenschwere Seltene-Erden-Projekt in greifbare Nähe.

Verträge und Finanzierung

Um die geplante Investitionsentscheidung im zweiten Quartal 2026 auszulösen, müssen Verträge über 80 Prozent der jährlichen Produktionskapazität vorliegen. Wichtige Partner wie Hyundai/Kia, Siemens Gamesa und die europäische Traxys-Gruppe sind bereits an Bord. Traxys hat sich beispielsweise verpflichtet, über fünf Jahre hinweg jährlich bis zu 300 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) abzunehmen.

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Auch die Finanzierungsstruktur steht zu großen Teilen. Neben Barreserven von rund 570 Millionen Australischen Dollar liegen Kreditzusagen in dreistelliger Millionenhöhe vor. Eine Lücke von etwa 134 Millionen US-Dollar bleibt allerdings noch. Hier blickt das Management vor allem nach Deutschland. Die Verhandlungen über eine Eigenkapitalbeteiligung des deutschen Rohstofffonds in Höhe von 100 Millionen Euro hatten sich durch die Bundestagswahl verzögert. Nach der Regierungsbildung laufen die Gespräche nun wieder an.

Rückenwind durch steigende Preise

Parallel zu den Verhandlungen profitiert das Unternehmen von einem günstigen Marktumfeld. Der Preis für NdPr-Oxid ist in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 80 Prozent auf über 100 US-Dollar pro Kilogramm gestiegen. Analysten machen dafür vor allem die wachsende Nachfrage aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik verantwortlich. Diese Preisstärke verbessert die Wirtschaftlichkeit des Nolans-Projekts erheblich und stärkt Arafuras Verhandlungsposition gegenüber potenziellen Kunden.

Zusätzlich sorgte die Aufnahme in den S&P/ASX 300 Index in der vergangenen Woche für frisches Kapital. Indexfonds mussten die Papiere im Zuge der vierteljährlichen Neugewichtung kaufen, was die Liquidität der Aktie spürbar erhöhte und den Aktionärskreis erweiterte.

Der Zeitplan bis zur Produktion

Fällt die finale Investitionsentscheidung wie geplant im kommenden Quartal, rechnet Arafura mit einer Bauzeit von drei bis vier Jahren. Der Produktionsstart für die Anlage, die rund vier Prozent des weltweiten NdPr-Bedarfs decken soll, ist für das Jahr 2032 angesetzt. Die Bekanntgabe der erreichten Abnahmequoten in den nächsten Tagen wird den genauen Zeitplan für den Baubeginn im zweiten Quartal maßgeblich diktieren.

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