Der Handelskrieg zwischen den USA und China treibt den Kurs von Arafura Rare Earths in ungeahnte Höhen. Während sich der Aktienkurs auf Jahressicht um über 144 Prozent steigerte, entkoppelt sich die Bewertung zunehmend von den fundamentalen Kennzahlen. Anleger setzen alles auf eine Karte: die geplante Unabhängigkeit des Westens bei Seltenen Erden.

Geopolitische Sonderkonjunktur

Treibstoff für den Kursanstieg liefert die Angst vor Versorgungsengpässen. China kontrolliert aktuell rund 60 Prozent der Produktion und 90 Prozent der Verarbeitung von Seltenen Erden. Da die USA bis 2027 unabhängige Lieferketten aufbauen wollen, fließt Kapital gezielt in westliche Förderer. Arafura profitiert hier als potenzieller Lieferant für Neodym und Praseodym, die essenziell für Hochleistungsmagnete in Elektromotoren und der Verteidigungstechnik sind. Marktbeobachter sehen darin eine direkte Korrelation zwischen den geopolitischen Spannungen und dem Kapitalzufluss in die Aktie.

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Milliardärin sorgt für Fantasie

Ein wesentlicher Vertrauensbeweis für den Markt ist der Einstieg von Hancock Prospecting. Das Unternehmen der australischen Bergbau-Milliardärin Gina Rinehart investierte 125 Millionen AUD in Arafura. Dieses Kapital fließt direkt in die Weiterentwicklung des Nolans-Projekts, dessen finale Investitionsentscheidung (FID) näher rückt. Für viele Investoren validiert dieser Schritt das Geschäftsmodell, trotz der aktuell noch fehlenden Umsätze.

Doch die Bewertung ist mittlerweile sportlich. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 9,2 notiert Arafura weit über dem Branchendurchschnitt von 2,6. Das Unternehmen schreibt operativ rote Zahlen, zuletzt wies die Bilanz einen Verlust von über 19 Millionen AUD aus.

Alles hängt am Nolans-Projekt

Die aktuelle Bewertung spiegelt eine Wette auf die Zukunft wider, losgelöst von der gegenwärtigen Ertragslage. Der Erfolg des Investments steht und fällt mit der reibungslosen Umsetzung des Nolans-Projekts im australischen Northern Territory und der anhaltenden politischen Unterstützung durch westliche Regierungen. Anleger müssen sich bewusst sein, dass jede Verzögerung bei der Produktionsaufnahme angesichts der hohen Bewertung zu empfindlichen Korrekturen führen kann.

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