Der iPhone-Konzern steht vor einem Scherbenhaufen. Während Analysten ungewöhnlich scharf kritisieren und Übernahmen fordern, kämpft das Unternehmen an mehreren Fronten gleichzeitig. Die Aktie reagierte heute mit einem Mini-Plus von 1,5 Prozent – doch kann das über die tiefen Strukturprobleme hinwegtäuschen?

Jefferies setzt Hoffnungsschimmer

Inmitten der Dauerkritik sorgte eine neue Analysteneinschätzung von Jefferies für Aufmerksamkeit. Das Analysehaus sendete ein Signal der Zuversicht, nachdem zuletzt hauptsächlich negative Stimmen den Ton angaben. Besonders Dan Ives, einer der prominentesten Tech-Analysten der Wall Street, hatte zuletzt massive Kritik geäußert.

"Apple muss jetzt handeln" - Ives fordert Klartext

Der Wedbush-Analyst lässt kein gutes Haar an der aktuellen Strategie: "Apple muss jetzt handeln und Perplexity AI übernehmen. Das ist ein No-Brainer." Seine Botschaft an CEO Tim Cook ist unmissverständlich – der Konzern dürfe im KI-Wettlauf nicht weiter auf der Stelle treten.

Nach dem als "Gähner" kritisierten WWDC 2025-Event sieht Ives den Konzern im "Treadmill-Modus" gefangen. Die eigenen KI-Modelle geraten zunehmend ins Hintertreffen, während die Konkurrenz davonzieht.

Siri bekommt fremde Hilfe

Besonders brisant: Der Tech-Konzern erwägt, Siri künftig mit externer KI von Anthropic oder OpenAI zu betreiben. Diese radikale Kehrtwende zeigt, wie weit die eigene Entwicklung zurückliegt. Statt auf hauseigene Lösungen zu setzen, prüft man nun den Einsatz von ChatGPT-Technologie.

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BOE verdrängt etablierte Partner

Doch nicht nur bei der KI-Strategie bröckelt die Kontrolle. BOE wird 2025 erstmals über die Hälfte aller MacBook-Displays liefern – ein Marktanteil von 51 Prozent. Der chinesische Hersteller verdrängt damit den langjährigen Partner LG Display, dessen Anteil auf 35 Prozent schrumpft.

Diese Verschiebung in der Lieferkette spiegelt die schwächelnde Nachfrage nach MacBook Pro-Modellen wider. Die Gesamtproduktion steigt nur magere 1 Prozent auf 22,5 Millionen Einheiten.

Foldable-Hoffnung für 2026

Ein Lichtblick könnte das geplante faltbare iPhone werden. Samsung Display baut bereits Kapazitäten für sieben bis acht Millionen Panels jährlich auf. Foxconn soll das Projekt zwischen August und November starten. Der Marktstart ist jedoch erst für 2026 geplant – zu spät, um die aktuellen Probleme zu lösen.

Die Massenproduktion startet frühestens im zweiten Halbjahr 2026, größere Stückzahlen sind erst 2027/2028 zu erwarten. Zu diesem Zeitpunkt könnte die Konkurrenz bereits uneinholbar enteilt sein.

Während andere Tech-Giganten Milliarden in KI-Infrastruktur pumpen, wirkt Cupertino zunehmend wie ein Konzern, der seine beste Zeit hinter sich hat.

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