Apple Aktie: Politischer Gegenwind
Apple steht zu Jahresbeginn unter Druck – und der kommt von mehreren Seiten gleichzeitig. Während Analysten weiter optimistisch auf die Aktie blicken und neue Kursziele ausgeben, sorgen regulatorische Eingriffe in Indien und politische Forderungen aus den USA für Unsicherheit. Gleichzeitig ist der Kampf um die Spitzenposition als wertvollstes Unternehmen der Welt neu entbrannt.
Indien fordert Zugang zum Quellcode
Am Wochenende wurde eine Entwurfsverordnung in Indien bekannt, die Smartphone-Hersteller verpflichten würde, ihren Quellcode staatlichen Laboren zur Überprüfung offenzulegen. Für Apple, das seine Software-Architektur streng abschottet, wäre dies ein operativer Einschnitt. Indien gilt als wichtiger Wachstumsmarkt – die neuen Sicherheitsvorschriften könnten das Geschäft erschweren, während sich das Unternehmen bereits auf die Vorlage der Quartalszahlen Ende Januar vorbereitet.
US-Senatoren setzen Ultimatum
Parallel dazu erhöht sich der Druck in den USA. Eine Gruppe von Senatoren fordert Apple und Google auf, die Plattform X (ehemals Twitter) und deren KI-Chatbot Grok aus den App Stores zu entfernen. Der Vorwurf: Verstöße gegen Richtlinien zu nicht-einvernehmlichen Bildinhalten. Frist für die Umsetzung: 23. Januar 2026. Apple muss sich entscheiden, ob es den politischen Forderungen nachkommt – mit möglichen Auswirkungen auf die Erlöse im Service-Segment.
Analysten bleiben optimistisch
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Apple?
Trotz der regulatorischen Turbulenzen halten Investmentbanken an ihren positiven Einschätzungen fest. JPMorgan bestätigt das Rating "Overweight" mit einem Kursziel von 305 US-Dollar. Evercore ISI geht noch weiter und hebt das Ziel auf 330 US-Dollar an – gestützt auf Erwartungen im Hardware-Zyklus und Wachstum bei Dienstleistungen.
Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb an der Spitze: Alphabet hat Apple bei der Marktkapitalisierung überholt. Rund 3,89 Billionen US-Dollar stehen etwa 3,83 Billionen US-Dollar gegenüber. Treiber bei Alphabet ist vor allem das KI-Modell Gemini – ein Bereich, in dem Apple derzeit weniger sichtbar agiert.
Blick auf die Quartalszahlen
Am 29. Januar 2026 legt Apple die Ergebnisse für das erste Fiskalquartal vor. Die Zahlen werden zeigen, wie sich das iPhone-Geschäft entwickelt hat und wie das Unternehmen auf die regulatorischen Herausforderungen reagiert. Im Februar soll zudem das iPhone 17e auf den Markt kommen – ein Einstiegsmodell für 599 US-Dollar mit A19-Chip und verbesserter Frontkamera, das vor allem im mittleren Preissegment Volumen generieren soll.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 12. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








