Apple Aktie: JPMorgan übernimmt
Apple hat die monatelange Unsicherheit um seine Finanzdienstleistungen beendet. JPMorgan Chase löst Goldman Sachs als Partner für die Apple Card ab – ein Deal, der ein geschätztes Portfolio von 20 Milliarden Dollar umfasst. Die Übertragung soll rund 24 Monate dauern. Doch während Apple damit einen wichtigen strategischen Baustein sichert, zeigt sich die Wall Street unbeeindruckt.
Alphabet überholt Apple
Zeitgleich zur JPMorgan-Bestätigung verlor Apple seine Position als zweitwertvollstes Unternehmen der Welt. Alphabet kletterte am Donnerstag auf eine Marktkapitalisierung von rund 3,89 Billionen Dollar und überholte damit Apple mit etwa 3,85 Billionen Dollar. Der Grund: Investoren bewerten derzeit Alphabets aggressive KI-Strategie mit den Gemini-Modellen höher als Apples gemächlicheren Ansatz mit "Apple Intelligence".
Hinzu kommen verstärkte Spekulationen zur Nachfolgeregelung. Laut Berichten gilt John Ternus, Apples Hardware-Engineering-Chef, als führender Kandidat für die CEO-Position. Tim Cook, 65 Jahre alt, könnte sich demnach bis Ende 2026 in die Rolle eines Executive Chairman zurückziehen.
Services-Sparte bleibt Wachstumstreiber
Trotz des aktuellen Gegenwinds zeigt sich Apples Geschäftsmodell robust – vor allem dank der margenstark Services-Sparte. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erzielte Apple hier einen Rekordumsatz von 28,8 Milliarden Dollar, was 28 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. Das Wachstum: beachtliche 15,1 Prozent im Jahresvergleich.
App Store, iCloud und Abonnements gleichen die zyklischen Schwankungen im Hardware-Geschäft zunehmend aus. Die JPMorgan-Partnerschaft wird in diesem Kontext als defensive Absicherung verstanden, um die Kundenbindung im Ökosystem zu festigen – auch wenn sie kurzfristig wenig zum Ergebnis beiträgt.
Quartalszahlen rücken in den Fokus
Am 29. Januar 2026 legt Apple die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Das Management erwartet für das Weihnachtsquartal ein Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent, getrieben durch den iPhone-17-Zyklus. Die Erwartungen sind hoch: Bei einem Forward-KGV von rund 31 verlangt der Markt fehlerfreie Ausführung, um eine Rückkehr zum jüngsten Hoch von 288 Dollar zu rechtfertigen.
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