ams OSRAM Aktie: Verkauf abgeschlossen
ams OSRAM setzt beim Schuldenabbau einen konkreten Haken: Der Konzern hat das Geschäft mit Entertainment- und Industrielampen (ENI) an den japanischen Anbieter Ushio Inc. verkauft. Der Abschluss ist ein wichtiger Baustein der angekündigten Entschuldungsstrategie. Doch wie viel Rückenwind bringt der Deal für den Umbau in einem von Belastungsfaktoren geprägten Übergangsjahr?
ENI-Deal bringt 114 Mio. Euro
Die Transaktion wurde am Montag vollzogen. Der Verkaufspreis beträgt 114 Millionen Euro. Mit dem Geschäft wechseln auch Produktionsstätten in Berlin, rund 500 Beschäftigte, Forschungs- und Entwicklungskapazitäten sowie das zugehörige geistige Eigentum den Eigentümer.
Der übernommene Bereich wird unter dem Namen USHIO INE GmbH als hundertprozentige Tochtergesellschaft weitergeführt.
Entschuldung und Fokus auf „Digital Photonics“
Der ENI-Verkauf ist Teil des bereits im Frühjahr 2025 angekündigten, beschleunigten Entschuldungsplans. Das Ziel: ein Leverage-Verhältnis (Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA) von unter 2.
Gleichzeitig schärft der Konzern damit den strategischen Fokus auf Digital Photonics. Für 2030 bleibt die Zielmarke im Halbleitersegment ambitioniert: ams OSRAM strebt eine bereinigte EBITDA-Marge von mindestens 25% an.
Solideres 2025, aber 2026 bleibt Übergangsjahr
Operativ zeigt sich ein Fortschritt: Den Nettoverlust hat ams OSRAM 2025 deutlich reduziert. Der auf Aktionäre entfallende Fehlbetrag sank auf 130 Millionen Euro, nach 786 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz lag 2025 bei 3,3 Milliarden Euro.
Trotzdem bremst das Management die Erwartungen für das laufende Jahr. 2026 gilt als Übergangsjahr, in dem Desinvestitionen, Währungseffekte und steigende Edelmetallpreise auf die Bilanz drücken sollen. Für das 1. Quartal 2026 stellt der Konzern einen Umsatz von rund 760 Millionen Euro in Aussicht.
Parallel läuft das Sparprogramm „Simplify“: Bis 2028 sollen jährlich zusätzliche 200 Millionen Euro eingespart werden. Damit verbunden ist ein weltweiter Stellenabbau von rund 2.000 Arbeitsplätzen, unter anderem mit einer dreistelligen Zahl betroffener Stellen in Regensburg durch die Verlagerung reifer Produktlinien nach Asien.
Der nächste Quartalsbericht folgt am 20. März – dann dürfte sich zeigen, wie das Transformationsjahr operativ anläuft und wie sich der Umbau in den Zahlen niederschlägt.
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