Ams Osram zeigt auf der Light + Building in Frankfurt, wohin die Reise gehen soll: Licht nicht mehr als bloße Beleuchtung, sondern als Sensortechnologie, die Räume wahrnimmt und steuert. Gleichzeitig trennt sich das Unternehmen von Altlasten — und schärft damit das Profil für das Kerngeschäft.

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Sensor statt Glühbirne

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht der TMF8829 Time-of-Flight-Sensor, der Anwesenheit von Personen erkennt und die Lichtsteuerung entsprechend anpasst. Das klingt nach Details, markiert aber den strategischen Anspruch: Ams Osram will in der Gebäudeautomation nicht nur Komponenten liefern, sondern intelligente Systemlösungen. Flankiert wird das durch eine neue Papierrolle als Transportverpackung für LED-Komponenten — sie soll den CO₂-Fußabdruck gegenüber herkömmlichen Plastikrollen um rund 80 Prozent senken.

Entschuldung als Priorität

Parallel zur Messe läuft die strategische Neuausrichtung auf Hochtouren. Den Verkauf des Geschäftsfelds Entertainment & Industry Lamps an Ushio für 114 Millionen Euro hat Ams Osram bereits abgeschlossen — ein klarer Schritt im Entschuldungsplan. Ergänzt wird das durch eine neue Lizenzvereinbarung mit Eaglerise für OSRAM-Marken-LED-Treiber in den Regionen APAC und EMEA, die seit Anfang März 2026 gilt.

Das 120-jährige Jubiläum der Marke OSRAM, für das die Messe Frankfurt eine Auszeichnung überreichte, liefert den symbolischen Rahmen. Substanz liefern muss die Aktie selbst: Sie notiert rund 34 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 13,84 Euro und kämpft sich seit dem April-Tief bei knapp 6 Euro langsam zurück. Ob der operative Umbau schnell genug greift, um die Bewertungslücke zu schließen, wird sich an den nächsten Quartalsergebnissen messen lassen.

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