ams-Osram-Aktie: Es wird wieder gezweifelt!
Grundsätzlich stehen die Anleger den Plänen von ams-Osram zum Schuldenabbau positiv gegenüber. Große Hoffnungen liegen auf dem Verkauf von Unternehmensteilen, was dem österreichischen Unternehmen dringend benötigtes Geld in die Kassen spülen könnte. Doch im Falle eines Teilverkaufs des Komponentengeschäfts an Infineon blieb ein Durchbruch in der ausgelaufenen Woche aus. Das Vorhaben trifft auf Widerstand aus Politik und Arbeitnehmervertretern.
Letztere fürchten um rund 1.300 Arbeitsplätze in Österreich, die mit dem Deal in Zusammenhang stehen. Kritiker warnen davor, dass Infineon nach einem Kauf viele Stellen an andere Standorte verlagern könnte. Gefordert werden daher verbindliche Standortzusagen, ehe ein Verkauf über die Bühne gehen kann.
Wie viel kann ams-Osram verlangen?
Das ist noch lange kein Todesurteil für das Vorhaben. Es wirft aber die Frage auf, ob ams-Osram beim Verkaufspreis an die Bewertung von rund 550 Millionen Euro herankommen mag. Denn jegliche Zusagen machen das Ganze für Infineon freilich weniger interessant. Es sieht momentan auch nicht danach aus, als würden andere Käufer Schlange stehen.
Auch wenn bislang nichts Konkretes passiert ist, so hat die ams-Osram-Aktie nach der deutlichen Erholung zu Anfang Januar wieder etwas an Schwung verloren. Bequem gemacht hat das Papier es sich zu Handelsschluss am Freitag bei 9,15 Euro. Das 52-Wochen-Tief bei 5,40 Euro bleibt auf Abstand und die Bullen sind zweifellos noch präsent. Doch Sorgen lassen sich nicht einfach ausblenden.
Es bleibt spannend
ams-Osram dürfte unter Hochdruck daran arbeiten, Fortschritte bei den geplanten Verkäufen zu erzielen. Neuigkeiten aus dieser Richtung wird es in naher Zukunft sehr wahrscheinlich noch zu sehen geben. Offen bleibt momentan lediglich, ob jene dann positiver oder eher negativer Natur sein werden. Solange der Schuldenabbau an sich voranschreitet, was auch abseits von Verkäufen passiert, bleibt es aber bei grundsätzlich etwas freundlicheren Aussichten.
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