ams-Osram-Aktie: Erleichterung in Sicht?
Seit Jahren schon schleppt ams-Osram einen enormen Schuldenberg mit sich herum, was in Zeiten höherer Zinsen natürlich gleich doppelt schmerzt. Daraus entstand eine Ausgangslage, in der selbst gute Neuigkeiten gerne mal untergingen und der Aktie keinen Auftrieb zu verschaffen wussten. Hinter den Kulissen scheint jedoch fleißig daran gearbeitet zu werden, in dieser Hinsicht für Besserung zu sorgen.
Wie die "WirtschaftsWoche" vor wenigen Tagen berichtete, plant ams-Osram wohl mit dem Verkauf von Geschäftsteilen, um sich frisches Geld zu besorgen und den Schuldenstand beträchtlich zu senken. Zwar ist bislang noch nichts spruchreif. Das Unternehmen bestätigte aber, Erlöse von rund 500 Millionen Euro erzielen zu wollen. Damit würde die Höhe der Verbindlichkeiten sich von aktuell 1,6 auf 1,1 Milliarden Euro reduzieren.
ams-Osram hält an Österreich fest
Unternehmensangaben zufolge soll es sich bei dem Vorhaben um einen Teil eines bereits im Frühjahr 2025 vorgelegten Plans zur beschleunigten Entschuldung handeln. Im November wurde zudem angekündigt, im ersten Halbjahr des neuen Jahres 225 Millionen Euro mit einem frischen Sparprogramm einzusparen. Die Phase der Transformation scheint sich also fortzusetzen, dies aber offenbar auch mit einigen Erfolgen.
ams-Osram möchte dabei aber nicht wie die Axt im Walde wirken und sagt hier und dort auch langfristiges Engagement zu. So soll etwa der Standort im österreichischen Premstätten langfristig erhalten werden. Offen bleibt aber freilich, ob das bloße Festhalten auch automatisch Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen ausschließt.
Jetzt ist Geduld gefragt
Noch kann oder will ams-Osram zum erwarteten Ausgang der Verkaufsgespräche keine nähren Informationen geben. Ob die Sparmaßnahmen für dieses Jahr den erhofften Effekt mit sich bringen werden, steht ebenfalls in den Sternen. Die Anleger wissen es aber zu schätzen, dass der grundsätzliche Wille zur Schuldenreduzierung vorhanden ist. Der Aktienkurs konnte sich in den letzten vier Wochen um etwas mehr als zehn Prozent bis auf 8,87 Euro am Wochenende verbessern.
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