Amprius Aktie: Zuversichtliche Investitionsrunde
Amprius Technologies hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Wachstumssprung abgeschlossen und im vierten Quartal erstmals die operative Gewinnzone erreicht. Dank einer Verdreifachung des Jahresumsatzes und einer massiven Verbesserung der Margenstruktur scheint der technologische Wandel des Batterie-Spezialisten Früchte zu tragen. Doch reicht diese Dynamik aus, um die ehrgeizigen Ziele für 2026 und die geplante Marktführerschaft zu festigen?
Rekordumsatz und Margen-Erholung
Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im vierten Quartal 2025 auf 25,2 Millionen US-Dollar – ein Plus von 137 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf Jahressicht summierte sich der Erlös auf 73,0 Millionen US-Dollar, was einer Verdreifachung gegenüber 2024 entspricht. Besonders signifikant ist die Entwicklung der Bruttomarge: Diese kletterte im Schlussquartal auf 24 Prozent, nachdem sie im Gesamtjahr 2024 noch bei tiefroten minus 76 Prozent gelegen hatte.
Erstmals erwirtschaftete Amprius mit 1,8 Millionen US-Dollar ein positives bereinigtes EBITDA auf Quartalsbasis. Diese Entwicklung spiegelt die erfolgreiche Skalierung der Produktion wider. Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 91,9 Millionen US-Dollar und ist weiterhin schuldenfrei, was eine solide Basis für die kommenden Expansionsschritte bietet.
Strategischer Umbau zahlt sich aus
Verantwortlich für die verbesserte Kostenstruktur ist vor allem der Wechsel zu einem kapitalarmen Geschäftsmodell („fabless manufacturing“). Durch die Schließung des Standorts in Colorado und die Konzentration auf strategische Partnerschaften konnte das Unternehmen seine Fixkosten deutlich senken. Eine neue Kooperation mit Nanotech Energy soll zudem die US-basierte Lieferkette für Silizium-Anoden-Batteriezellen stärken, was insbesondere für Kunden aus dem Verteidigungs- und Luftfahrtsektor entscheidend ist.
Die Kundenbasis wurde im letzten Quartal 2025 um über 100 Neuzugänge auf insgesamt mehr als 550 Kunden erweitert. Ein wichtiger Meilenstein war hierbei die Integration der SiCore-Zellen in die Drohnen-Netzwerke von Nokia.
Ambitionierte Ziele für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz von mindestens 125 Millionen US-Dollar an. Das bereinigte EBITDA soll bei mindestens 4 Millionen US-Dollar liegen, während der Nettoverlust auf unter 8 Millionen US-Dollar (0,06 US-Dollar je Aktie) begrenzt werden soll. Unterstützt werden diese Pläne durch einen Auftrag der Defense Innovation Unit (DIU) im Wert von 14,8 Millionen US-Dollar, der die Investitionsausgaben unter 10 Millionen US-Dollar halten soll.
Anleger haben im laufenden Monat mehrfach die Gelegenheit, Details zur Strategie zu erfahren. Den Auftakt bildet die Teilnahme an der Cantor Global Technology Conference am morgigen 10. März in New York, gefolgt vom Canaccord Genuity Sustainability Summit am 12. März. Bis 2030 strebt Amprius eine Bruttomarge von über 30 Prozent und eine EBITDA-Marge von mindestens 20 Prozent an.
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