AMD Aktie: Milliarden-Deal
Advanced Micro Devices sichert sich massiv Rechenkapazität für seine KI-Offensive. Ein Zehn-Jahres-Vertrag mit dem Bitcoin-Miner Riot Platforms über anfänglich 311 Millionen Dollar – mit Option auf eine Milliarde – verschafft AMD die Infrastruktur, die der Chipkonzern für den Ausbau seiner Instinct-Beschleuniger dringend benötigt. Gleichzeitig heben Analysten ihre Erwartungen für das Servergeschäft deutlich an.
Kapazität für die KI-Strategie
AMD hat am Freitag einen Vertrag mit Riot Platforms geschlossen, der dem Halbleiterunternehmen 25 Megawatt IT-Kapazität in einem Rechenzentrum in Rockdale, Texas, sichert. Die Lieferung der Kapazität ist zwischen Januar und Mai 2026 geplant. Entscheidend: AMD kann die Leistung auf bis zu 200 Megawatt ausweiten – was den Gesamtwert auf rund eine Milliarde Dollar erhöhen würde.
Der Deal zeigt, wie ernst es AMD mit dem Ausbau seiner KI-Aktivitäten meint. Das Unternehmen benötigt die Infrastruktur, um eigene Workloads zu testen und die Entwicklung seiner Instinct-Beschleuniger voranzutreiben. Vor dem Hintergrund knapper Rechenressourcen verschafft sich AMD damit einen direkten Zugang zu Strom und Kühlungskapazität – kritische Faktoren im Wettlauf um KI-Hardware.
Analysten erwarten 50 Prozent Wachstum
Parallel zum Infrastruktur-Deal stufte KeyBanc Capital Markets die Aktie auf „Overweight" hoch. Die Analysten prognostizieren für 2026 ein Umsatzwachstum von mindestens 50 Prozent im Server-CPU-Segment, getrieben durch Marktanteilsgewinne und die neueste Prozessorarchitektur. KeyBanc sieht zudem Potenzial für 14 bis 15 Milliarden Dollar KI-bezogene Umsätze, unterstützt durch starke Nachfrage nach den MI300- und MI325-Serien.
Die Einschätzung wird gestützt durch Zahlen von Fertigungspartner TSMC, der am Freitag einen Gewinnsprung von 35 Prozent im Jahresvergleich meldete. TSMC verwies explizit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach 3- und 5-Nanometer-Wafern für High-Performance-Computing – genau jene Chips, die AMD für seine nächste Prozessorgeneration benötigt.
Quartalszahlen im Fokus
Am 3. Februar legt AMD seine Quartalsergebnisse vor. Investoren werden genau prüfen, ob die gesicherte Rechenkapazität mit konkreten Kundenaufträgen für die Instinct-GPU-Familie korreliert. Zudem dürfte das Management Auskunft über den Effekt neuer US-Exportzölle auf High-End-Chips geben müssen – die Regierung hat einen 25-prozentigen Aufschlag auf bestimmte KI-Beschleuniger für den chinesischen Markt festgelegt.
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