Amazon Aktie: Milliarden-Offensive für KI
Amazon macht ernst im Rennen um die Vorherrschaft bei Cloud und künstlicher Intelligenz. Mit einer massiven Investition von 12 Milliarden Dollar baut der Tech-Gigant seine Infrastruktur in den USA drastisch aus. Doch während der Konzern die Weichen voll auf Wachstum stellt, sorgt eine Transaktion an der Unternehmensspitze für Aufmerksamkeit an der Wall Street.
Ausbau der Gewinnmaschine AWS
Der Konzern kündigte den Bau neuer Rechenzentrums-Campusse im Nordwesten von Louisiana an. Dieses Projekt unterstreicht die enorme Bedeutung der Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS) als zentraler Gewinnmotor des Unternehmens. Die neuen Standorte in den Bezirken Caddo und Bossier sollen die rasant steigende Nachfrage nach Cloud-Diensten und insbesondere nach rechenintensiven KI-Workloads bedienen. Amazon reagiert damit direkt auf den globalen Hunger nach Rechenleistung, der durch den Boom generativer künstlicher Intelligenz angeheizt wird.
Infrastruktur und Nachhaltigkeit
Neben der Schaffung von 540 direkten Vollzeitarbeitsplätzen fließt ein erheblicher Teil der Summe in die lokale Versorgung. Bis zu 400 Millionen Dollar sind allein für die Verbesserung der Wasserinfrastruktur vorgesehen. Technisch setzt Amazon auf Effizienz: Die neuen Anlagen sind so konzipiert, dass sie über weite Teile des Jahres Außenluft zur Kühlung nutzen, um den Energieverbrauch zu senken – ein kritischer Faktor angesichts des enormen Strombedarfs moderner KI-Chips. Zudem betont das Unternehmen seine Rolle als führender Abnehmer erneuerbarer Energien, um die CO2-Bilanz der massiven Expansion auszugleichen.
Insider-Verkauf und Marktlage
Parallel zur Expansionsmeldung wurde durch eine Pflichtmitteilung bekannt, dass CEO Andy Jassy am Montag, den 23. Februar, Aktien im Wert von rund 4,07 Millionen Dollar veräußert hat. Zwar sind solche Verkäufe oft Teil routinemäßiger Vergütungspläne, doch Anleger registrieren Insider-Aktivitäten genau, wenn der Aktienkurs schwächelt. Das Papier notiert aktuell bei 178,00 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp 8 Prozent an Wert eingebüßt, womit es rund 19 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch handelt.
Die gewaltigen Ausgaben in Louisiana verdeutlichen Amazons langfristige Strategie: Massive Kapitalinvestitionen sollen die Kapazitäten für die nächste Ära der Technologie sichern. Ob sich diese teuren Wetten auszahlen, wird maßgeblich von der Entwicklung der AWS-Margen in den kommenden Quartalen abhängen.
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