Die Ankündigung von Investitionsausgaben in Höhe von rund 200 Milliarden Dollar für das Jahr 2026 löste bei Anlegern zunächst einen Schock und einen darauffolgenden Kursrutsch aus. Nun meldet sich AWS-Chef Matt Garman zu Wort, um die Hintergründe dieser gigantischen Summe zu erläutern. Die zentrale Frage lautet: Ist dieser massive Kapitaleinsatz notwendig, um die Marktführerschaft zu sichern, oder übernimmt sich der Konzern?

Strategische Offensive statt Kostenbremse

Ursprünglich im Rahmen der Quartalszahlen vom 5. Februar kommuniziert, übertraf die geplante Investitionssumme die Markterwartungen deutlich. Garman stellte nun klar, dass diese Mittel gezielt in zukünftige Wachstumsfelder fließen. Im Fokus stehen dabei künstliche Intelligenz (KI), Halbleiter, Robotik sowie die Satelliten-Initiative für den niedrigen Erdorbit.

Das Management betont, dass es trotz der nervösen Marktreaktion eine „starke langfristige Kapitalrendite“ erwartet. Laut Garman sollen sich die Früchte dieser Investitionen ab den Jahren 2027 und 2028 zeigen. Die Strategie zielt darauf ab, die notwendige Infrastruktur aufzubauen, um das dauerhafte Wachstum der Cloud-Sparte AWS zu gewährleisten.

Cloud-Sparte als Wachstumsmotor

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Dass der Konzern über die nötige Substanz für derartige Ausgaben verfügt, zeigten die jüngsten Finanzergebnisse. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Gesamtumsatz um 14 Prozent auf 213,4 Milliarden Dollar. Besonders die Cloud-Sparte AWS erwies sich als Zugpferd:

  • AWS-Umsatz: Anstieg um 24 Prozent auf 35,6 Milliarden Dollar im Jahresvergleich.
  • Beschleunigung: Das Wachstumstempo legte gegenüber dem Vorquartal weiter zu.
  • Gesamtjahr 2025: Der Konzernumsatz stieg um 12 Prozent auf 716,9 Milliarden Dollar.

Diese Zahlen untermauern den Bedarf an neuer Infrastruktur, da die Nachfrage nach KI-Anwendungen und Cloud-Kapazitäten ungebrochen hoch ist.

Für das laufende erste Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Nettoumsatz zwischen 173,5 und 178,5 Milliarden Dollar. Anleger müssen sich nun darauf einstellen, dass die hohen Ausgaben kurzfristig die Bilanz belasten, während der Erfolg der Strategie erst in den kommenden zwei Jahren messbar sein wird.

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