Alphabet Aktie: Gewinnrekorde gebrochen
Google baut seine Energieversorgung mit bemerkenswerter Konsequenz aus. Fünf neue Vereinbarungen mit US-Stromversorgern, ein 20-Jahres-Vertrag in Michigan und ein Milliarden-Investitionsprogramm — das Unternehmen behandelt Stromversorgung längst als strategische Kernfrage, nicht als Infrastrukturdetail.
Demand Response: Ein Gigawatt als Puffer
Im Zentrum der neuen Vereinbarungen steht das Konzept der „Demand Response": Google verpflichtet sich, den Stromverbrauch in bestimmten Rechenzentren zu drosseln, wenn das Netz unter Hochlast steht. Konkret bedeutet das, Machine-Learning-Workloads zeitlich zu verschieben oder zu reduzieren — und damit den Netzbetreibern Planungssicherheit zu geben.
Insgesamt hat Google nun ein Gigawatt solcher Kapazität in langfristige Verträge integriert. Neu hinzugekommen sind Entergy Arkansas, Minnesota Power und DTE Energy. Letztere sticht dabei besonders heraus.
Michigan als Blaupause
Der DTE-Vertrag läuft 20 Jahre und sieht vor, dass Google sämtliche Kosten für den Ausbau neuer sauberer Energie selbst trägt. Das Paket umfasst 1,6 Gigawatt Solarenergie, 400 Megawatt kurzfristige Batteriespeicher, 50 Megawatt Langzeitspeicher sowie 300 Megawatt weitere erneuerbare Quellen. Der Betrieb soll im Dezember 2027 starten, die Vollauslastung Ende 2028 erreichen.
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Dass ein Tech-Konzern die vollständigen Kosten für neue Netzkapazitäten übernimmt, ist ungewöhnlich — und könnte tatsächlich als Vorlage für andere Unternehmen dienen, die im KI-Wettbewerb ebenfalls dringend Strom benötigen. Der Vertrag bedarf noch der Genehmigung durch die Michigan Public Service Commission.
Capex auf Rekordniveau
Der Energiehunger hat einen klaren Grund: Alphabet plant für 2026 Investitionsausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar — etwa doppelt so viel wie die 91,4 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Rund 60 Prozent davon fließen in Server, 40 Prozent in Rechenzentren und Netzwerkinfrastruktur. Google Cloud erzielte Ende 2025 bereits eine annualisierte Umsatzrate von über 70 Milliarden Dollar.
Die Aktie notiert derzeit rund elf Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 291,60 Euro. Am 28. April legt Alphabet seinen nächsten Quartalsbericht vor — dann werden Investoren genau prüfen, ob die massiven Energieinvestitionen bereits in den Cloud-Zahlen sichtbar werden.
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