Das umstrittene Pebble-Projekt in Alaska steht vor einer weiteren juristischen Hürde. Das US-Justizministerium hat sich offiziell hinter das Veto der Umweltbehörde EPA gestellt, was die Hoffnungen auf eine baldige Genehmigung der geplanten Kupfer-Gold-Mine dämpft. Für die Aktionäre von Northern Dynasty Minerals endete die Handelswoche deshalb mit einem deutlichen Rücksetzer.

Rückenwind für die Umweltbehörde

Das Justizministerium (DOJ) reichte beim US-Bezirksgericht für Alaska ein Dokument ein, das das Verbot der EPA unter dem Clean Water Act formell stützt. Damit schwindet die Erwartung des Marktes, dass die US-Regierung eine mildere Gangart bei dem Großprojekt einschlagen könnte. CEO Ron Thiessen bezeichnete das Veto bereits zuvor als potenziellen „Ausschaltknopf“ für wichtige US-Ressourcenprojekte und zweifelt an der rechtlichen Grundlage dieser Entscheidung.

Der jüngste Kursrutsch am Freitag um 8,26 % auf 0,99 Euro macht die zaghafte Erholung der vorangegangenen Tage zunichte. Das Handelsvolumen zog dabei deutlich an, was die Nervosität der Marktteilnehmer unterstreicht. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits über 40 % an Wert verloren und notiert weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 2,38 Euro.

Klagewelle und Vertrauensverlust

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Neben dem regulatorischen Gegenwind sieht sich das Unternehmen mit Untersuchungen mehrerer Anwaltskanzleien konfrontiert. Kanzleien wie Pomerantz LLP und Schall Law prüfen, ob Northern Dynasty irreführende Angaben zu den Risiken der Pebble-Mine gemacht oder wichtige Informationen verschwiegen hat. Diese rechtliche Unsicherheit sorgt für wachsende Skepsis, auch wenn Großinvestoren wie Kopernik Global Investors weiterhin signifikante Anteile von über 12 % halten.

Trotz der massiven juristischen Hürden halten einige Analysten an ihren optimistischen Einschätzungen fest. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 2,50 Dollar, was vor allem mit den gewaltigen Rohstoffvorkommen an Kupfer, Gold und Molybdän begründet wird. Finanziell verfügte das Unternehmen Ende des dritten Quartals 2025 über liquide Mittel von etwa 44,85 Millionen Dollar.

Der Fokus richtet sich nun auf den 15. April 2026. Bis zu diesem Datum muss Northern Dynasty Minerals seine formelle Erwiderung auf die Argumente des Justizministeriums einreichen. Diese gerichtliche Stellungnahme wird richtungsweisend dafür sein, ob das Unternehmen den juristischen Stillstand im weiteren Jahresverlauf durchbrechen kann.

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