Alphabet Aktie: Erfolgreiches Wachstum!
Google bläst zum direkten Angriff auf die Konkurrenz im Apple-Ökosystem. Während OpenAI und Anthropic bereits mit eigenen Mac-Anwendungen punkten, zieht der Suchmaschinenriese nun mit einer speziellen Gemini-App nach. Gleichzeitig sichert sich der Konzern durch unkonventionelle Strom-Deals die nötige Energie für seine rasant wachsenden Rechenzentren.
Gemini erobert den Mac
Bislang mussten Apple-Nutzer über den Browser auf Googles KI zugreifen. Das ändert sich gerade. Eine ausgewählte Gruppe von Testern erprobt diese Woche eine native Gemini-App für macOS. Der Clou daran ist die sogenannte "Desktop Intelligence". Diese Funktion erlaubt es der Software, Bildschirminhalte zu lesen und direkt mit anderen Mac-Anwendungen zu interagieren.
Damit schließt Alphabet eine schmerzhafte Lücke zu Konkurrenten wie OpenAI, die längst mit eigenen Desktop-Programmen präsent sind. Parallel dazu öffnet Google seine "Personal Intelligence" für kostenlose Accounts. Nutzer können die KI nun auf Wunsch mit Gmail oder Google Fotos verknüpfen, um maßgeschneiderte Antworten zu erhalten. Das Unternehmen betont dabei, dass private Postfächer nicht direkt für das Training der Modelle genutzt werden.
Energiehunger und Milliarden-Investitionen
KI-Modelle benötigen enorme Rechenleistung – und damit Strom. Um Engpässe bei der Versorgung der neuen Rechenzentren zu vermeiden, hat Google Vereinbarungen mit fünf US-Energieversorgern getroffen. Der Konzern verpflichtet sich, seinen Stromverbrauch zu Spitzenzeiten um bis zu ein Gigawatt zu drosseln. Das entspricht dem Bedarf von rund 750.000 Haushalten und hilft den Versorgern, das Stromnetz bei extremen Wetterlagen stabil zu halten.
Diese logistischen Herausforderungen spiegeln sich in den Finanzen wider. Alphabet plant für das Jahr 2026 gewaltige Investitionsausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar. Das ist fast eine Verdopplung gegenüber den 91 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr. Rund 60 Prozent dieser Summe fließen laut Finanzchefin Anat Ashkenazi direkt in Server, der Rest in Rechenzentren und Netzwerkausrüstung.
Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau
Angesichts des starken Laufs der Papiere – auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von satten 72,52 Prozent auf der Anzeigetafel – nutzen Insider die Gelegenheit für Verkäufe. CEO Sundar Pichai trennte sich am Mittwoch von 32.500 Aktien im Wert von rund 10 Millionen US-Dollar. Dieser Schritt erfolgte allerdings im Rahmen eines bereits im Dezember 2024 festgelegten Handelsplans und stellt eine routinemäßige Transaktion dar. Aktuell notiert der Titel bei 258,75 Euro und konsolidiert damit auf hohem Niveau.
Der nächste konkrete Termin für Anleger und Technik-Fans steht bereits im Kalender. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O am 19. und 20. Mai dürfte der Konzern die Mac-App offiziell vorstellen und weitere KI-Funktionen präsentieren. Bis dahin bleibt das starke Cloud-Wachstum der wichtigste operative Treiber, während das laufende Berufungsverfahren des US-Justizministeriums im Kartellstreit als regulatorisches Risiko im Hintergrund mitschwingt.
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