Alphabet startet das Jahr 2026 als dominante Kraft im Big-Tech-Sektor. Ein bahnbrechender KI-Deal mit Apple hat den Konzern jüngst über die magische Marke von 4 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung katapultiert. Kurz vor den Quartalszahlen am 4. Februar richten sich nun alle Augen darauf, ob der Suchmaschinen-Gigant dieses massive Momentum aufrechterhalten kann.

Apple-Allianz als Kurstreiber

Verantwortlich für den jüngsten Schub auf ein neues Allzeithoch bei 336,93 US-Dollar war vor allem die strategische Entscheidung von Apple. Der iPhone-Konzern gab am 12. Januar bekannt, Googles Gemini als technologisches Fundament für seine KI-Modelle und die nächste Generation von Siri zu nutzen.

Diese Partnerschaft gilt als Ritterschlag für Googles KI-Strategie. Sie katapultierte Alphabet als erst viertes Unternehmen überhaupt – nach Nvidia, Microsoft und Apple – in den elitären Kreis der 4-Billionen-Dollar-Konzerne. Der Markt honoriert damit, dass Alphabet es geschafft hat, seine proprietären Ökosysteme erfolgreich gegen die Konkurrenz zu verteidigen.

Starke Prognosen vor den Zahlen

Die Erwartungen an den Quartalsbericht am 4. Februar sind entsprechend hoch. Analysten rechnen mit einem Umsatzanstieg von 15,5 Prozent auf rund 111,37 Milliarden US-Dollar. Besonders im Fokus steht die Cloud-Sparte: Hier wird eine Beschleunigung des Wachstums auf 35 Prozent prognostiziert, verglichen mit 33,5 Prozent im Vorquartal.

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Treibende Kraft hinter diesen Zahlen ist die rapide Integration von Künstlicher Intelligenz in die Kernprodukte. Das im November 2025 lancierte Modell Gemini 3 verzeichnet laut Investorendaten bereits 650 Millionen monatlich aktive Nutzer – ein deutlicher Sprung gegenüber 450 Millionen im Juli. Auch der Auftragsbestand in der Cloud wuchs zuletzt signifikant um 46 Prozent im Quartalsvergleich.

Hohe Kosten für die Zukunft

Der technologische Vorsprung hat jedoch seinen Preis. Um die KI-Infrastruktur auszubauen, investierte Alphabet im Jahr 2025 zwischen 91 und 93 Milliarden US-Dollar. Für 2026 wird branchenweit mit einem weiteren Anstieg der KI-Ausgaben um rund 30 Prozent gerechnet.

Gleichzeitig erschließt das Unternehmen neue Einnahmequellen, um diese Investitionen zu decken. Ein im Oktober geschlossener Deal zur Lieferung von Tensor Processing Units (TPUs) an das Startup Anthropic markiert eine strategische Wende: Erstmals stellt Alphabet seine spezialisierten KI-Chips auch externen Kunden zur Verfügung.

Am kommenden Mittwoch wird sich zeigen, ob die fundamentalen Daten die hohen Vorschusslorbeeren rechtfertigen. Anleger sollten beim Quartalsbericht besonders auf die Balance zwischen den massiven Infrastrukturausgaben und der Profitabilität im Cloud-Segment achten.

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