Alphabet steht kurz davor, an der Börse die Marke von 4 Billionen US-Dollar zu knacken. Lange herrschte Sorge, der Tech-Gigant könnte im KI-Wettlauf ins Hintertreffen geraten – doch eine strategische Partnerschaft mit Apple und explodierende Cloud-Zahlen haben das Blatt gewendet. Die Aktie notiert nahe ihrem Allzeithoch und lässt die Zweifler verstummen.

Apple-Deal als Kurstreiber

Der entscheidende Katalysator für die jüngste Rallye ist die Integration von Alphabets "Gemini"-KI in das Apple-Ökosystem. Diese Allianz macht Gemini zur Standard-KI auf über zwei Milliarden aktiven iOS-Geräten. Marktbeobachter sehen besonders im bevorstehenden Rollout von iOS 26.4 im Februar einen weiteren positiven Impuls für die Stimmung.

Das Allzeithoch vom 13. Januar bei knapp 336 US-Dollar unterstreicht, dass die Phase der "KI-Angst" aus dem Jahr 2023 überwunden ist. Aktuell notiert das Papier bei rund 335 US-Dollar, was einem Zuwachs von über 80 % auf 12-Monats-Sicht entspricht.

Cloud-Sparte wächst massiv

Neben der Partnerschaft mit Apple liefert vor allem die Cloud-Sparte beeindruckende Ergebnisse. Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur im Unternehmensbereich sorgt für eine deutliche Ausweitung der Margen und beschleunigtes Wachstum:

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  • Umsatz: +34 % im dritten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahr.
  • Auftragsbestand: Anstieg auf 155 Milliarden US-Dollar (+82 %).
  • Operatives Ergebnis: 3,6 Milliarden US-Dollar (fast eine Verdopplung zum Vorjahr).

Produkte, die direkt auf Alphabets KI-Modellen basieren, konnten ihren Umsatz sogar um 200 % steigern.

Investitionen und Regulierung

Das Management untermauert seine Zuversicht mit massiven Ausgaben. Rund 92 Milliarden US-Dollar flossen 2025 in Kapitalaufwendungen (CapEx), primär für den Ausbau globaler Rechenzentren und TPU-Cluster. Diese aggressiven Investitionen spiegeln die hohe Nutzung wider: Die Gemini-App verzeichnet inzwischen über 650 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Auch an der juristischen Front gab es Ende 2025 Entspannung. Ein Bundesrichter entschied gegen eine erzwungene Abspaltung von Chrome oder Android und setzte stattdessen auf Verhaltensauflagen. Zwar bleibt das Kartellverfahren im Bereich Werbetechnologie ein Restrisiko, doch das Szenario einer Zerschlagung ist deutlich unwahrscheinlicher geworden.

Zahlenvorlage im Februar

Der nächste wichtige Termin steht unmittelbar bevor: Am 4. Februar 2026 legt Alphabet die Ergebnisse für das vierte Quartal vor. Analysten rechnen im Konsens mit einem Gewinn je Aktie von 2,59 US-Dollar, was einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 2,15 US-Dollar entsprechen würde. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 29 auf Basis der Gewinnschätzungen für 2026 preist der Markt das beschleunigte Wachstum bereits ein.

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